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Orden Ogan EASTON HOPE Review

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Die Frage stellt sich: Auf welchen Spuren wollen Orden Ogan fortan wandeln? Wird sich die hessische Band zukünftig, so wie von einigen Fachleuten prognostiziert, zu den legitimen Nachfolgern von Blind Guardian entwickeln? Oder aber ist der aktuelle Videoclip ‘We Are Pirates’ von EASTON HOPE ein Indiz dafür, dass die Gruppe die Nachlassverwaltung von Running Wild übernehmen will?

Um es einmal klar zu formulieren: Mir persönlich wäre es lieber, wenn ‘We Are Pirates’ die Ausnahme bleibt. Denn der opulent orchestrierte Symphonic Metal der Arnsberger hat weit mehr zu bieten als reine Galopprhythmen und Lieder über Freibeuter und Seegemetzel. Wenn Orden Ogan die Pathos-Kelle herausholen, wenn salbungsvolle Chöre ihre Konzeptgeschichte tatkräftig unterstützen, wenn feine Gitarren-Hooks und stimmige Keyboard-Schwaden durch die Klanglandschaft wabern, dann erzeugt diese Band richtiggehend mystische Stimmungen.

Insofern könnte EASTON HOPE mehr als nur der Nachfolger von VALE (2007) werden, sondern sogar ein früher Orientierungspunkt sein, ob es die talentierten Musiker bis ganz nach oben schaffen. Allerdings: Für einen gesicherten Platz an der Spitze müssen sich Orden Ogan stilistisch eindeutig festlegen.

Matthias Mineur

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Februar-Ausgabe des METAL HAMMER.


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