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Origin Omnipresent

Death Metal, Agonia/Soulfood 12 Songs / VÖ: erschienen

6.0/ 7
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Alter! Origin waren schon immer geile Typen. Bei Hobby-Jazzern gesetzt und bei Tech-Death-Nerds für Fap-fap-fap-Geräusche sorgend. So richtig überzeugen konnten sie aber vor allem live, weil sie den Scheiß nicht einfach am Computer konstruieren, sondern ernsthaft und sauber spielen können – mit all den Sweeps und Killer-Tappings. Origin! Nun gehen die US-Amerikaner aber endlich den entscheidenden Schritt voran: Sie schaffen es, auf bekannt außerirdischem Niveau zu musizieren, dabei aber auch noch echte, richtige, geile Songs zu schreiben, die den Hörer mit dominanter Variabilität gefangen nehmen und auf einen Trip zum Planeten Tech-Death entführen, den dieser so schnell nicht vergessen wird. Origin! Es gibt Parts, die wiederholt werden! Wiedererkennungswert! Von Über-Freakshow über elegisch bis hin zu groovend und walzend! Dazu passend die monströsen Vocals von Jason Keyser (Ex-Skinless) und die bekannten Backups von Gitarrenhexer Paul Ryan. Endlich mal wieder eine Tech-Death-Scheibe, die nicht nur „schick in der Szene macht“, sondern vor songwriterischem Gehalt nur so strotzt. Sollte es irgendwann mal jemand schaffen, solch ein Album noch etwas weniger komprimiert zu produzieren, muss die Höchstnote her. Origin! OMNIPRESENT klingt ebenso beeindruckend monströs wie organisch – Origin schicken die Tech-Death-Konkurrenz in den Staub!


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