Toggle menu

Metal Hammer

Search

Paragon Belial NOSFERATHU SATHANIS Review

teilen
twittern
mailen
teilen
von

Die Schnellsten sind Paragon Belial zwar nicht gerade, so mussten Fans schlappe zwölf Jahre auf dieses Album warten, dafür liefern sie aber Qualität ab – und deshalb sei ihnen dann auch gerne eine längere Anlaufphase zugestanden.

Neben diversen anderen Projekten – so keifte Frontmann Andras zum Beispiel das erste Shining-Album ein und war, ebenso wie Drummer Zahgurim, zeitweise bei Bethlehem aktiv – hat das deutsche Trio die Zeit sinnvoll genutzt und neun durchweg gelungene Tracks der alten Black Metal-Schule ausgebrütet.

Die hervorragend umgesetzte Cover-Version von Hellhammers ‘Horus / Aggressor’ bietet schon mal einen dezenten Fingerzeig, in welche Richtung losgebrettert wird. Kompromisslos ziehen Paragon Belial ihren Stiefel durch und sind dabei gerade deshalb so gut, weil sie es gekonnt verstehen, das eng gesteckte Korsett in jede Richtung zu dehnen, ohne es aber zu sprengen.

So steht hier wüste Prügelei neben Mid-Tempo oder auch mal einer sich wuchtig dahin schleppenden Passage. Mal ergeht sich ein Song in schwarzer Raserei, dann geht es wieder in eingängig-black’n’rolliger Räudigkeit zur Sache, auch der Gesang ist – obwohl durchweg aggressiv – erstaunlich abwechslungsreich.

NOSFERATHU SATHANIS ist ein Album, das konsequent in den selbst gesteckten Grenzen des Old School Black Metal bleibt, diesem aber das Maximum an Variabilität abringt, das in diesem Bereich geht. Respekt.

Diana Glöckner

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der März-Ausgabe des METAL HAMMER.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Bethlehem :: BETHLEHEM

Blackwinds FLESH INFERNO Review

Operatika THE CALLING Review


ÄHNLICHE ARTIKEL

Das Geheimnis des Metal-Gesangs liegt in der frühesten Kindheit

Wissenschaftliche Studien haben das Geheimnis des Metal-Gesangs ergründet. Die Technik ähnelt dem Geschrei von Babys - Und könnte Heilungschancen für viele Menschen bieten.

Anders Fridén: „Wir sind immer noch eine melodische Metal-Band!”

Obwohl In Flames ihren Stil in den letzten Jahrzehnten drastisch verändert haben stellt Anders Friden klar: Wir haben immer noch die gleiche Mentalität!

Joseph Duplantier von Gojira über Klargesang: „Ich musste es einfach tun!“

Dem Frontmann der französischen Progressive-Metaller von Gojira war es wichtig, nicht nur Screams zu nutzen, sondern auch ganz normal zu singen.

teilen
twittern
mailen
teilen
MetalDays 2020: Alle Infos zum Festival

Datum Das MetalDays Festival findet vom 26. Juli bis zum 1. August 2020 statt. Veranstaltungsort Tolmin, Slowenien. Adresse: Dijaska ulica 18 5220 Tolmin, Slowenien Preise & Tickets Tickets ab 175€ sind hier erhältlich. Bands In dieser Liste gibt es regelmäßige Updates – neu hinzugekommene Bands sind fett markiert. Anthrax As I Lay Dying Asphyx At The Gates Benediction Cattle Decapitation Clutch Convictive Dark Fortress Decaying Days Desaster Despised Icon Eternal Delyria Havok Jinjer Malevolent Creation Napalm Death Orbit Culture Paradise Lost Philip H. Anselmo & The Illegals The Privateer Razor Rome Rotting Christ Signs Of Algorithm Testament Voices Vulture Industries…
Weiterlesen
Zur Startseite