Toggle menu

Metal Hammer

Search

The Berzerker THE REAWAKENING Review

teilen
twittern
mailen
teilen
von

Auch schon tot gehört an den ewig gleichen Abläufen der neueren und alten Death Metal-Bewegung? Hummelflug (Gitarre), Höllenlärm (Gesang), Presslufthammer (Doublebass)?

Zumindest in letztem Punkt waren und sind diese Australier eine willkommene Abwechslung. Sie kreuzen den Death Metal seit nunmehr fünf Alben und dem selbstbetitelten Debüt im Jahr 2000 mit Industrial und einer Spur Techno.

Das klingt auch auf THE REAWAKENING (dem ersten Werk, das die Band nur via Homepage unter die Leute bringt) skurril, exotisch und dementsprechend aufregend. Wenn der Tourbus von Kataklysm in den Probenraum von Atari Teenage Riot rast, müsste sich das schätzungsweise so anhören.

Und bevor hier einer mit dem erhobenen Finger wedelt: Die Musiker verstecken sich nicht hinter den Beats. Technisch kann man The Berzerker überhaupt nichts ankreiden. Die Gitarristen wedeln wie Ingemar Stenmark in seinen besten Zeiten über das Griffbrett und Sänger Kenny Luke erforscht eindrucksvoll die Niederungen seines Atmungsapparats.

So spuckt THE REAWAKENING fetteste Death-Ungetümer aus, die in ihrem technoiden Anstrich noch bösartiger wirken – dass diese partiell auch noch tanzbar sind, dürfte die Einzigartigkeit dieser Band unterstreichen.

Klar ist aber auch: Der Klang der Computer-Drums ist auf Dauer schon ziemlich penetrant. Das muss man abkönnen – dann steht der Love-, Verzeihung, Hate Parade in den eigenen vier Wänden nichts mehr im Wege.

Matthias Weckmann

(Diese und viele weitere Rezensionen findet Ihr in der METAL HAMMER Oktober-Ausgabe!)


ÄHNLICHE KRITIKEN

Memoriam :: FOR THE FALLEN

Deserted Fear :: DEAD SHORES RISING

Revel In Flesh :: EMISSARY OF ALL PLAGUES

Katalepsy :: GRAVENOUS HOUR

Nile :: What Should Not Be Unearthed

Deathrite :: Revelation Of Chaos

Debauchery :: F*ck Humanity

Abyssal :: Antikatastaseis

Skeletal Remains :: Condemned To Misery

Cattle Decapitation :: The Anthropocene Extinction

Krisiun :: Forged In Fury

Jungle Rot :: Order Shall Prevail

Kataklysm :: OF GHOSTS AND GODS

Milking The Goatmachine :: GOATGRIND

Cut Up :: FORENSIC NIGHTMARES

Entrails :: Obliteration

Hackneyed :: Inhabitants Of Carcosa

Skinless :: Only The Ruthless Remain

Nightrage :: The Puritan

Unleashed :: Dawn Of The Nine

Six Feet Under :: Crypt Of The Devil

Tribulation :: The Children Of The Night

The Order Of Apollyon :: THE SWORD AND THE DAGGER

Apophys :: PRIME INCURSION

Soilwork :: LIVE IN THE HEART OF HELSINKI

Nightwish :: Endless Forms Most Beautiful

Barren Earth :: On Lonely Towers

Armageddon :: CAPTIVITY & DEVOURMENT

Chapel Of Disease :: THE MYSTERIOUS WAYS OF REPETITIVE ART

Thulcandra :: ASCENSION LOST

Hate :: CRUSADE:ZERO

Revel In Flesh :: Death Kult Legions

Centinex :: Redeeming Filth

Mors Principium Est :: Dawn Of The 5th Era

Aversions Crown :: Tyrant

Soulburn :: The Suffocating Darkness

The Duskfall :: Where The Tree Stands Dead

Job For A Cowboy :: Sun Eater

Postmortem :: The Bowls Of Wrath

Arroganz :: Tod & Teufel

Autopsy :: All Tomorrow’s Funerals

Asphyx :: Deathhammer

Hypocrisy :: Hell Over Sofia

Milking The Goatmachine :: Clockwork Udder

Vader :: Welcome To The Morbid Reich

All Shall Perish :: This Is Where It Ends

Morbid Angel :: Illud Divinum Insanus

In Flames :: Sounds Of A Playground Fading

Hate Eternal :: Phoenix Amongst The Ashes

Nervecell :: Psychogenocide

Panzerchrist :: Regiment Ragnarok

Born Of Osiris :: The Discovery

Pestilence :: Doctrine

Scar Symmetry :: The Unseen Empire

Debauchery :: Germany’s Next Death Metal

Draugnim NORTHWIND’S IRE Review

The 11th Hour BURDEN OF GRIEF Review

Frames MOSAIK Review

Helheim KAOSKULT Review

Nikki Puppet POWER SEEKER Review

Centaurus-A :: A Side Effects Expected

Chris Caffery HOUSE OF INSANITY Review

Corvus Corax CANTUS BURANUS DAS ORGELWERK Review

Nachtgeschrei AM RANDE DER WELT Review

Underoath :: Ø (DISAMBIGUATION)

Leeches Of Lore Review


ÄHNLICHE ARTIKEL

Godzilla-Gitarre für 50.000 € kommt versandkostenfrei

Sci-Fi-Fans aufgepasst: ESP stellt in Bälde eine Gitarre in Godzilla-Form her. Man muss allerdings eine ordentliche Stande Geld für den Spaß hinlegen.

Lamb Of God: Gitarre und Bass gestohlen

Dreiste Diebe klauten eine Gitarre und einen Bass von Lamb Of God in Phoenix, Arizona. Nun hat die Polizei drei Verdächtige gefasst.

Umfrage: Black und Death Metal eignen sich gut zum Programmieren

Bei einer Umfrage der Internetplattform Stack Overflow kam heraus, dass Metalheads beim Programmieren häufig Black und Death Metal hören, um sich besser konzentrieren zu können.

teilen
twittern
mailen
teilen
Godzilla-Gitarre für 50.000 € kommt versandkostenfrei

Aus der Kategorie "Das hat uns noch gefehlt!" haben wir heute eine skurrile Meldung bezüglich einer total erschwinglichen Klampfe für euch. So stellt ESP eine Gitarre mit einem Körper in Form der legendären Sci-Fi-Figur Godzilla her. Der Preis: 5,55 Millionen Yen oder rund 51.000 US-Dollar beziehungsweise knapp 47.000 Euro. Gestaltet hat den Sechssaiter Takamizawa Toshihiko von der japanischen Band The Alfee in Zusammenarbeit mit Godzillas Filmstudio Toho, um den 65. Geburtstag des Filmmonsters zu feiern. Gut betuchtes Klientel Die Gitarre besteht aus äußerst edlen Komponenten. Der Korpus beispielsweise ist aus Erlenholz. Der Hals wurde aus drei Ahorn-Teilen zusammengestellt und verfügt über 24 Bünde.…
Weiterlesen
Zur Startseite