Toggle menu

Metal Hammer

Search
Rammstein – das Interview zum neuen Album: METAL HAMMER 06/19

The Berzerker THE REAWAKENING Review

teilen
twittern
mailen
teilen
von

Auch schon tot gehört an den ewig gleichen Abläufen der neueren und alten Death Metal-Bewegung? Hummelflug (Gitarre), Höllenlärm (Gesang), Presslufthammer (Doublebass)?

Zumindest in letztem Punkt waren und sind diese Australier eine willkommene Abwechslung. Sie kreuzen den Death Metal seit nunmehr fünf Alben und dem selbstbetitelten Debüt im Jahr 2000 mit Industrial und einer Spur Techno.

Das klingt auch auf THE REAWAKENING (dem ersten Werk, das die Band nur via Homepage unter die Leute bringt) skurril, exotisch und dementsprechend aufregend. Wenn der Tourbus von Kataklysm in den Probenraum von Atari Teenage Riot rast, müsste sich das schätzungsweise so anhören.

Und bevor hier einer mit dem erhobenen Finger wedelt: Die Musiker verstecken sich nicht hinter den Beats. Technisch kann man The Berzerker überhaupt nichts ankreiden. Die Gitarristen wedeln wie Ingemar Stenmark in seinen besten Zeiten über das Griffbrett und Sänger Kenny Luke erforscht eindrucksvoll die Niederungen seines Atmungsapparats.

So spuckt THE REAWAKENING fetteste Death-Ungetümer aus, die in ihrem technoiden Anstrich noch bösartiger wirken – dass diese partiell auch noch tanzbar sind, dürfte die Einzigartigkeit dieser Band unterstreichen.

Klar ist aber auch: Der Klang der Computer-Drums ist auf Dauer schon ziemlich penetrant. Das muss man abkönnen – dann steht der Love-, Verzeihung, Hate Parade in den eigenen vier Wänden nichts mehr im Wege.

Matthias Weckmann

(Diese und viele weitere Rezensionen findet Ihr in der METAL HAMMER Oktober-Ausgabe!)


ÄHNLICHE KRITIKEN

Memoriam :: FOR THE FALLEN

Deserted Fear :: DEAD SHORES RISING

Revel In Flesh :: EMISSARY OF ALL PLAGUES


ÄHNLICHE ARTIKEL

Lamb Of God: Gitarre und Bass gestohlen

Dreiste Diebe klauten eine Gitarre und einen Bass von Lamb Of God in Phoenix, Arizona. Nun hat die Polizei drei Verdächtige gefasst.

Death Metal-Generator komponiert durchgehend mit A.I.-Engine

24/7 Death Metal-Beschallung: Der "Relentless Doppelgänger" macht's möglich. Dieser Generator erzeugt Musik dank künstlicher Intelligenz.

Studie: Death Metal-Fans stumpfen Gewalt gegenüber nicht ab

Eine wissenschaftliche Studie aus Sydney stellt fest, das Death Metal keinen Einfluss auf die Wahrnehmung von Gewalt hat.

teilen
twittern
mailen
teilen
Death Metal-Generator komponiert durchgehend mit A.I.-Engine

Wer nicht genug todesmetallisches Geballer auf die Lauscher bekommen kann, der ist möglicherweise ziemlich angetan von dem, was wir euch jetzt vorstellen. Es handelt sich um Death Metal, der fortlaufend mittels künstlicher Intelligenz generiert wird. Das Ganze könnt ihr euch unten im Live-Stream reinziehen - und zwar rein theoretisch 24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche und 52 Wochen im Jahr lang. Denn: "Der Gerät wird nie müde, der Gerät schläft nie ein, der Gerät ist immer vor der Chef im Geschäft und generiert das Death Metal-Riff schweißfrei." Ins Leben gerufen haben den "Relentless Doppelgänger", wie der Death…
Weiterlesen
Zur Startseite