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Pelican WHAT WE ALL COME TO NEED Review

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Oh, wow. Manchmal braucht man genau solche Platten. Pelican hatten schon immer eine Sonderstellung: Einerseits sind sie durchaus mit Bands wie Isis, Jesu oder auch Wolves In The Throne Room vergleichbar, weil sie diese bestimmte Schwere, diese Intensität aus bildhafter Musik schaffen, andererseits gehen sie aber auch noch einen Schritt weiter und verzichten vollkommen auf Gesang.

Musikalisch sind Songs wie ‘The Creeper’ oder ‘Specks Of Light’ allerdings wesentlich zurückgenommener als die genannten Bands, auf Ausbrüche wird hier weitgehend verzichtet. Die sind aber auch gar nicht nötig. Pelican sind als Instrumental-Band nämlich absolut konsequent – so fällt es noch leichter, sich in die Klangwelten der Amis fallen zu lassen. WHAT WE ALL COME TO NEED ist pures Kopfkino, der Soundtrack zu einem melancholischen Film mit langen Landschaftsaufnahmen und unendlicher Weite – vielleicht etwas über Alaska oder die russische Tundra.

Jetzt, wo es immer kälter wird und die Landschaft karger, ist es genau die richtige Zeit, um Pelican zu hören. Entweder über Kopfhörer und mit geschlossenen Augen, oder aber während langer, einsamer Autofahrten. Ohne Worte. In jeder Beziehung. Grandios.

Christian Kruse

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Dezember-Ausgabe des METAL HAMMER.


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