Kritik zu Walls Of Jericho THE AMERICAN DREAM Review

Walls Of Jericho THE AMERICAN DREAM Review

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Schön zu sehen, dass sich Qualität eben manchmal doch durchsetzt. Walls Of Jericho veröffentlichen seit Jahren eine hochklassige Slayer-mit-Moshparts-Scheibe nach der anderen und sind zudem eine der derzeit besten und fleißigsten Live-Bands überhaupt.

Der Tourplan wird nur unterbrochen, um einen neuen Brecher einzuspielen – THE AMERICAN DREAM macht da keine Ausnahme. Immer noch – und inzwischen sogar noch mehr als früher – ist es unbegreiflich, wie in einem zarten Wesen wie Frontfrau Candace Kucsulain derart brutale Töne zustande kommen können.

Frauenbonus: absolut unnötig. Candace röhrt locker den Großteil der männlichen Konkurrenz an die Wand. Womit auch geklärt sein dürfte, dass die kürzlich veröffentlichte Akustik-EP REDEMPTION keinen Einfluss auf THE AMERICAN DREAM hatte – mal vom ruhigen Ausklang ‘The Slaughter Begins’ abgesehen.

Die Produktion von Ben Schigel (u.a. Chimaira, Ringworm) schiebt das Sofa durchs Zimmer, und die Songs sind noch fokussierter, abwechslungsreicher und interessanter ausgefallen als auf dem eh schon fantastischen Vorgänger WITH DEVILS AMONGST US ALL.

Immer wieder tauchen Riffs auf, die die Songs atmen lassen. Hier wird nicht zugekleistert, sondern vielmehr mit intelligenten Ideen und durch Reduktion das knallharte Maximum erreicht.

Walls Of Jericho sind schon mit dem letzten Album an der Spitze der Szene angekommen und werden mit THE AMERICAN DREAM diese Stellung verteidigen und sogar ausbauen. Eine perfekte Platte.

Christian Kruse

(Diese und viele weitere Rezensionen findet ihr in der METAL HAMMER Oktober-Ausgabe!)


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