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Pestilence EXITIVM

Death Metal, Agonia/Soulfood (12 Songs / VÖ: 25.6.)

5.5/ 7
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Der Mann weiß, was er will. Patrick Mameli steuert Pestilence mit einer Konsequenz durch das wilde Fahrwasser des Tech Death, dass man nur respektvoll die Fäuste recken kann. Auch EXITIVM bildet hierbei keine Ausnahme: Ein bis ins Detail durchdachtes Album, das qualitativ das Niveau hält, welches man von Mameli erwartet. Denn, das muss man auch mal sagen, es ist heutzutage nicht mehr so einfach, Fans in diesem Genre zu begeistern. Die Messlatte, auch was spieltechnisches Können angeht, liegt mittlerweile deutlich höher als noch in den Neunzigern. Entsprechend hat sich das aktuelle Pestilence-Team Rutger van Noordenburg (Gitarre), Joost van der Graaf (Bass) und Michiel van der Plicht (Drums) mächtig ins Zeug gelegt, um die Konkurrenz blass aussehen zu lassen.

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Natürlich ist EXITIVM eine Platte mit dem Flair der alten Schule, aber eben auch so präzise-brutal, dass Songs wie ‘Pericvlvm Externvm’ mit Leichtigkeit ins Fleisch schneiden. Das Chaos, das Pestilence in ihren Liedern manifestieren, lebt, atmet und kriecht unter die Haut – und zwar gar nicht mal so sehr in den treibend-direkten Momenten (wie dem groovigen ‘Inficiat’), sondern in Tracks wie dem atemberaubenden ‘Sempiternvs’, die in ihren zusammengewobenen Bruchstücken das aktuelle Lebensgefühl authentisch widerspiegeln.

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