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Pianos Become The Teeth WAIT FOR LOVE

Rock, Epitaph/Indigo (10 Songs / VÖ: 16.2.)

6/ 7
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Nachdem KEEP YOU 2014 die große Stilwende für Pianos Become The Teeth einläutete, war die Ungewissheit groß, was Album Nummer vier bringen würde. WAIT FOR LOVE zeigt nun: Die Tage von Post Hardcore und Screamo gehören endgültig der Vergangenheit an – und vermutlich hätte kaum etwas Besseres passieren können. Die Band aus Baltimore ist im Emo-Indie-Rock angekommen, wie ihn aktuell zahlreiche Bands à la Balance And Composure oder Into It. Over It. zelebrieren.

Verankert im post-rockigen Sound des Vorgängeralbums gibt sich WAIT FOR LOVE rund um feinfühligen Klargesang, melodieverliebte Gitarren und viel Reverb atmosphärisch und weitläufig. Szeneproduzent Will Yip (Citizen, La Dispute, Title Fight) hat glücklicherweise das Talent von Ausnahme-Drummer David Haik erkannt und das Schlagzeug angenehm in den Vordergrund manövriert. Doch gerade, als einen das Eröffnungstrio ‘Fake Lighting’, ‘Charisma’ und ‘Bitter Red’ glauben machen will, dass Pianos Become The Teeth etwas unbeschwerter, man will fast sagen: gutgelaunter geworden sind, schraubt die Band das Tempo wieder etwas runter und verfällt in diese Trauer, die ihr so gut steht.

KEEP YOU glich als Nachfolger des emotionalen Ausbruchs THE LACK LONG AFTER einem Kulturschock und einer Findungsphase des Fünfers, der sich oftmals in den drucklosen Weiten des Post Rock verlor. Mit WAIT FOR LOVE haben Pianos Become The Teeth nun nicht nur Fokus und Dynamik wiedergefunden, sondern auch Energie und Schwungkraft.

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