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Quantum Break

Action, Remedy/Microsoft

6/ 7
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Die Verschmelzung aus Videospiel und Fernsehserie lag noch nie so nah beieinander wie mit ‘Quantum Break’. Das exklusiv für Xbox One und Windows 10-PCs erscheinende Spiel versetzt euch in ein spannendes Zeitreise-abenteuer, beim dem nicht nur die Grenzen zwischen Genres und Medien, sondern auch von Gut und Böse verwischt werden. Doch langsam – das Erlebnis ‘Quantum Break’ besteht aus mehreren Schichten:

Einerseits dem Spiel, das mit verschiedenen Erzählebenen und Story-Knoten den Spieler in einem vorgegebenen Rahmen entscheiden lässt, wie die Geschichte verläuft, und andererseits der Serie, die auf die Entscheidungen des Spielers eingeht und die Geschichte aus der vermeintlich bösen Perspektive erzählt. Man merkt kontinuierlich, dass ‘Quantum Break’ ein story-getriebenes Spiel ist und den Spieler in dessen Freiheit auch einschränkt. Die Wege sind klar vorgegeben, und die Level-Größen sehr überschaubar.

Aber das macht nichts, denn die Geschichte rund um die Gebrüder William und Jack Joyce sowie deren Gegenspieler Paul Sirene ist packend und hat viele Wendungen. Zu Beginn schlüpft man in die Rolle von Jack Joyce, der eher unfreiwillig in die Geschichte stolpert, da ihn sein alter Wegbegleiter Paul nach einigen Jahren bittet, ihn bei einem wichtigen Experiment zu helfen. Dass es sich dabei um die Aktivierung einer Zeitmaschine handelt und dies nicht nur direkte Auswirkungen auf Jack, sondern das gesamte Universum hat, wird relativ schnell klar – und die Zeit beginnt sprichwörtlich zu ticken.

Nach einem Vorfall besitzt Jack neue Fähigkeiten und kann die Zeit manipulieren. Dies wirkt sich auf die Geschichte und das Gameplay aus. Letzteres orientiert sich stark an aktuellen Deckungs-Shootern, erweitert diese aber geschickt mit den Fähigkeiten von Jack. Zum Beispiel lassen sich Gegner einfrieren oder die Zeit für Jack beschleunigen, damit er an Gegnern vorbeiflitzen kann.

Das alles kommt durch die grandiose und realitätsnahe Darstellung und Grafik bombastisch rüber. Das Motion-Capturing der Schauspieler, die durch Serien wie ‘Fringe’ oder ‘Lost’ Sci-Fi-Fans bereits bekannt sein dürften, tut sein Übriges dazu. Wer für gut zwölf Stunden in einen mitreißenden Genremix mitgenommen werden möchte, sollte ‘Quantum Break’ unbedingt eine Chance geben.

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