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Queensryche AMERICAN SOLDIER Review

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Leute, wie lange haben wir auf ein solches Album gewartet? Endlich, endlich rufen Queensryche wieder mal das hymnische Potential ab, das die Band aus Seattle zweifelsfrei besitzt. Erstmals seit dem genialen OPERATION MINDCRIME muss man sich nicht durch schräge Harmonien und experimentelle Arrangements kämpfen, um die wenigen echten Glanzpunkte eines Albums zu entdecken.

Es scheint, als ob Sänger Geoff Tate mit AMERICAN SOLDIER und seiner Konzeptgeschichte über die US-Kriege der Neuzeit zum zweiten Mal in seiner Karriere ein Thema gefunden hat, das ihn wirklich inspiriert. Zudem versuchen seine Band-Kollegen diesmal nicht krampfhaft progressiv oder bemüht innovativ zu klingen, sondern geben Gesang und Melodieführung den passenden Rahmen.

Das Ergebnis ist ein gut einstündiges Prog Metal-Pamphlet, das kompositorisch hervorragend und dank Geoff Tate in puncto Atmosphäre sogar grandios klingt. Natürlich dürfen auch die kleinen Widerhaken nicht fehlen – Queensryche sind gottlob nicht zu einer Pop-Band mutiert.

Und auch die düsteren Momente (‘A Dead Man’s Word’) gehören zu dieser Band wie der klagende Gesang, aber den Genuss stören diese Momente nicht. Mehr noch: Queensryche werden dem opulenten Thema gerecht – und das will was heißen!

Matthias Mineur

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der April-Ausgabe des METAL HAMMER.


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