Toggle menu

Metal Hammer

Search

Repuked DAWN OF REINTOXICATION

Death Metal, Soulseller/Membran (12 Songs / VÖ: 9.10.)

4/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Sieben Jahre nach UP FROM THE SEWERS haben Repuked ihren Asi-Humor nicht verloren – neue Titel wie ‘Fucking Your Fucking Corpse’ oder ‘Vodka Til The Grave’ sprechen Bände. Ähnlich simpel gestrickt fallen auch die Kompositionen aus: Die schwedischen Scherzkekse verpacken auf ihrem dritten Album Geschichten von Suff, Scheiße und Seuchen in räudigen Death Metal, der dank diverser Doom- und Punk-Einflüsse umso dreckiger tönt. Repuked wechseln permanent zwischen brutalen Galopps und unheilvollen Schleich-Passagen der ganz alten Schule. Neu oder gar spektakulär ist nichts: Gemäß ihres Namens käut beziehungs­weise kotzt die Band Autopsy, Dismember, Grave und ­Entombed wieder. Hier und dort zeichnen sich auch nicht ganz so offensichtliche Vorbilder ab. So hätte GG Allin Spaß an rotzigen Num­mern wie ‘Kick Fuck’ gehabt und punkten ‘Shitfister’ sowie ‘Sewer Rain’ mit sludgigen (Eyehategod-)Anleihen.

🛒  DAWN OF REINTOXICATION bei Amazon

Ähnlich gut fügen sich allerdings nicht alle Experimente ein: Das den Hut vor Gruselmeister John Carpenter ziehende Synthie-Titelstück als auch das mit neun Minuten deutlich zu lange ‘Morbid Obsessions’ hemmen den (Bier-)Fluss gewaltig. Kurzweiligen Spaß bereitet DAWN OF REINTOXICATION ohnehin in erster Linie, wenn man sich auf das Promilleniveau der Künstler begibt. Zumal mit Bassist Rob The Slob und den Gitarristen Nicke Nopants sowie Rich Hard gleich drei Kehlen zum Mitgrölen animieren und Repuked im Vergleich zu UP FROM THE SEWERS und PERVERTOPIA (2011) ein paar Kronen mehr in die Produktion investiert haben.

***

Ladet euch die aktuelle Ausgabe ganz einfach als PDF herunter: www.metal-hammer.de/epaper

Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung

***

teilen
mailen
teilen
Parkway Drive schrauben im Aufnahmestudio an neuer Musik

Das letzte musikalische Lebenszeichen aus dem Hause Parkway Drive war der vor rund einem Jahr veröffentlichte Track ‘Sacred’. Nachdem die Australier zwischenzeitlich auf großer Europatournee waren und im eigenen Lager aufräumen mussten, kann sich das Quintett wieder auf sein Kerngeschäft konzentrieren: Die Musik. Und das sind die Surfer Boys auch endlich angegangen: Wie die Metalcore-Giganten selbst in den Sozialen Medien vermelden, schrauben sie im Aufnahmestudio an frischen Liedgut. Eifrig am Machen So posteten Parkway Drive ein in Los Angeles geschossenes Foto, das Frontmann Winston McCall mit Kopfhörer im Studio neben einem Gesangsmikrofon zeigt, während er einem am Computer sitzenden Techniker…
Weiterlesen
Zur Startseite