Revocation EXISTENCE IS FUTILE Review

teilen
twittern
mailen
teilen
von

Vorne ein „R“ an den Band-Namen, schon spricht man nicht mehr über Schweden, sondern über Boston in den USA. Hier wird nicht nur klassischer Hardcore fabriziert, sondern ab sofort auch Thrash Metal der Marke „Hart, aber herzlich“.

Die Band vermengt auf beeindruckende Weise unterschiedliche Stilmittel: Brutale Härte, die manchmal gar an selige Demolition Hammer-Zeiten erinnert oder dank akzentuierter Blasts an Death Metal-Intensität heranreicht, schrullige Räudigkeit seliger Ruhrpott-Thrasher und technische Kabinettstückchen der Marke Nevermore. Dazu mischt das Trio (!) dann Bay Area-Riffs und teilweise gar an funkige Fusion-Freaks erinnernde, ausufernde Soli. Die Vocals kommen ziemlich aggro, beim Titel-Song auch noch böse, wenn nicht gar dämonisch gedoppelt.

Scheuklappen sind hier also völlig unangebracht, Revocation schaffen es, sich ihre eigene Nische im momentanen Thrash-Hoch zu basteln, was gerade in Anbetracht eines Debüts und der Konstellation als Trio beachtlich ist. Der Sound kommt klasse und drückt ordentlich, jetzt müssen die Jungs nur noch ein bisschen an stärkeren Hooklines und Riffs für die Ewigkeit basteln. Cooler Einstand – Kutten raus und Fäuste in die Luft!

Thomas Strater

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Januar-Ausgabe des METAL HAMMER.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Shining VI :: KLAGOPSALMER Review

Knut Avenstroup Haugen AGE OF CONAN :: HYBORIAN ADVENTURES Review

Bullet BITE THE BULLET Review


ÄHNLICHE ARTIKEL

Kiss: Rechteverkauf im Bereich des Möglichen

Gene Simmons und Paul Stanley haben nichts dagegen, die Rechte am kompletten Kiss-Back-Katalog sowie die damit verbundenen Warenzeichen zu verkaufen.

Schüler von der Schule verwiesen wegen Nirvana

Ist Nirvana ist zu einer Klamottenmarke verkommen? Das scheint zumindest der Social-Media-Verantwortliche einer New Yorker Schule zu denken.

Ill Niño: Weitere Anschuldigungen im Band-Streit

Streit, Vorwürfe und Gegenvorwürfe: Selbst wenn im Fall Ill Niño irgendwann ein Urteil gefällt werden wird, ist der Ruf für immer beschädigt.

teilen
twittern
mailen
teilen
Cliff Burton-Museum in Schweden eröffnet

In der Nähe des Unfallorts, an dem der ehemalige Metallica-Bassist Cliff Burton im Jahr 1986 ums Leben gekommen war, eröffnete am 14. Mai 2022 in Ljungby, Schweden, ein Museum zu Ehren des Musikers. Der damals 24-Jährige verstarb in besagtem Jahr bei einem Tourbus-Unfall, der sich auf der Durchreise während einer Metallica-Tournee zugetragen hatte. Nun soll dem begnadeten Bassisten im Rahmen der Institution Tribut gezollt werden. Das Museum stellt Fotos, Eintrittskarten, Alben, Poster und Interviews aus, die die Historie Burtons festhalten sollen. Außerdem zeigt das Museum einen Film mit Erinnerungen von Ersthelfern am Unfallort sowie eine Bühne, auf der Metallicas letzter…
Weiterlesen
Zur Startseite