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Revocation THE OUTER ONES

Death Metal, Metal Blade/Sony (9 Songs / VÖ: 28.9.)

5/ 7
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Ist das noch ein Album oder schon Musik-Leistungskurs? Was Revocation technisch auf ihrer siebten Schlachtplatte abziehen, treibt Gitarristen, Bassisten und Schlagzeugern – je nach Begabung – entweder Verzweiflungstränen in die Augen oder Lusttropfen in den Schritt. David Davidson schüttelt sich zwischen tödlichen, thrashigen und progressiven Riffs ein filigranes Solo nach dem nächsten aus der Hüfte. Dabei achtet der talentierte Bastard auch noch auf Hörspaß

‘Of Unwordly Origin’ und ‘Vanitas’ lockert der Saitenhexer und Sänger beispielsweise mit flockig-rockigem Esprit, ‘Blood Atonement’ mit Fusion- und traditionellen Heavy-Spitzen, und ‘Fathomless Catacombs’ mit schwarzen Dissonanzen auf. Dass Davidsons Griffbrettverrenkungen nicht wie Fremdkörper wirken, sondern mit dem Todesgebräu zu einer Einheit verschmelzen, liegt auch an seinen Mitstreitern. Co-Gitarrist/-Sänger Dan Gargiulo, Bassist Brett Bamberger (die Bostoner Band stammt insgeheim aus Alliterationshausen) und Trommeltier Ash Pearson wechseln in Paradebeispielen wie dem Titelstück ständig von kontrollierter Raserei zu dicken Grooves und verschieben Takte, als sei es das Einfachste der Welt.

Davidsons thematischer Knicks vor Horroraltmeister H.P. Lovecraft überzieht das Ganze – der Titel des überwiegend doomigen Finales ‘A Starless Darkness’ spricht Bände – zudem auch musikalisch mit einer Extraportion Dunkelheit. Wenngleich Revocation abermals auf klassische Hits verzichten: Eleganter als auf THE OUTER ONES haben die Herren den Spagat aus Anspruch und Zugänglichkeit in den vergangenen zwölf Jahren noch nicht hinbekommen.

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