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Richie Kotzen BOOTLEGGED IN BRAZIL Review

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Richie Kotzen geht es ähnlich wie Glenn Hughes: Er hat sich nie ganz für einen bestimmten Stil entscheiden können. Wie Hughes pendelt auch Kotzen zwischen Funk, Rock, Metal und Blues, ohne in einem dieser Bereiche nennenswerte Schwächen zu zeigen.

Mit Poison hätte der amerikanische Gitarrist und Sänger vor einigen Jahren beinahe den absoluten Durchbruch geschafft – am besten ist er jedoch, wenn er als Frontmann und Gallionsfigur seiner eigenen Truppe vorsteht.

BOOTLEGGED IN BRAZIL stammt aus dem Jahr 2007 und besitzt trotz des Underground-Flairs eine passable Ton- und Bildqualität. Mit seiner weißen Stratocaster-Gitarre vollführt Kotzen ein musikalisches Feuerwerk, das mal nach Free, dann wieder nach Alcatrazz oder Mr. Big klingt und aus Sicht von Musikern sicherlich ganz grandios inszeniert ist.

Andererseits: In puncto Soli und Improvisationen übertreibt es der amerikanische Flitzefinger ein wenig, manchmal fühlt man sich eher wie ein Zeuge eines Gitarren-Workshops. Das Bonusmaterial besteht aus einem recht kurzen und etwas lieblos gestutzten „Behind the Scenes“- Einblick.

Insgesamt nicht schlecht – aber wohl nur etwas für Fans und Sammler.

Matthias Mineur

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Februar-Ausgabe des METAL HAMMER.


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