Kritik zu Richie Kotzen BOOTLEGGED IN BRAZIL Review

Richie Kotzen BOOTLEGGED IN BRAZIL Review

teilen
twittern
mailen
teilen
von

Richie Kotzen geht es ähnlich wie Glenn Hughes: Er hat sich nie ganz für einen bestimmten Stil entscheiden können. Wie Hughes pendelt auch Kotzen zwischen Funk, Rock, Metal und Blues, ohne in einem dieser Bereiche nennenswerte Schwächen zu zeigen.

Mit Poison hätte der amerikanische Gitarrist und Sänger vor einigen Jahren beinahe den absoluten Durchbruch geschafft – am besten ist er jedoch, wenn er als Frontmann und Gallionsfigur seiner eigenen Truppe vorsteht.

BOOTLEGGED IN BRAZIL stammt aus dem Jahr 2007 und besitzt trotz des Underground-Flairs eine passable Ton- und Bildqualität. Mit seiner weißen Stratocaster-Gitarre vollführt Kotzen ein musikalisches Feuerwerk, das mal nach Free, dann wieder nach Alcatrazz oder Mr. Big klingt und aus Sicht von Musikern sicherlich ganz grandios inszeniert ist.

Andererseits: In puncto Soli und Improvisationen übertreibt es der amerikanische Flitzefinger ein wenig, manchmal fühlt man sich eher wie ein Zeuge eines Gitarren-Workshops. Das Bonusmaterial besteht aus einem recht kurzen und etwas lieblos gestutzten „Behind the Scenes“- Einblick.

Insgesamt nicht schlecht – aber wohl nur etwas für Fans und Sammler.

Matthias Mineur

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Februar-Ausgabe des METAL HAMMER.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Watchmen

Rammstein :: PARIS

Nightwish :: VEHICLE OF SPIRIT


ÄHNLICHE ARTIKEL

Verlosung: ‘The Batman’ Blu-ray-Pakete

Zum Heimkinostart von ‘The Batman’ am 02.06.2022 könnt ihr hier eines von drei Paketen mit je einer Blu-ray und einem Comic gewinnen.

Slipknot haben einen beinharten Blues-Song auf neuem Album

Slipknot haben auf ihrem kommenden Werk noch mehr Sachen ausprobiert als bisher, aber trotzdem einen brutalen Blues-Track in petto.

Rammstein: Die Coverartworks im Überblick

Vom Debüt HERZELEID (1995) bis heute: Klickt euch durch die Cover-Artworks der deutschen Brachial-Rocker Rammstein.

teilen
twittern
mailen
teilen
Iron Maiden - Legacy Of The Beast: Kooperation mit Powerwolf

Metal und Videospiele teilen viele Gemeinsamkeiten. Da kommt es gerade recht, dass Iron Maiden und Powerwolf in puncto Games miteinander kooperieren. Für die mobile Unterhaltung ‘Iron Maiden - Legacy Of The Beast’ haben sich die beiden Parteien mit dem In-Game-Event ‘Macht der Wölfe’ etwas ganz besonderes einfallen lassen. Bis zum 12. Mai könnt ihr das Powerwolf-Masskottchen Vârcolac als spielbaren Charakter freischalten. Alles, was ihr dafür tun müsst, ist euch an sieben Tagen in Folge in das Spiel einzuloggen. Eiserne Wölfe Im Hause Powerwolf herrscht aufgrund der aufsehenerregenden Kooperation ziemliche Euphorie. „Es verschlug uns dem Atem und ließ uns fassungslos zurück,…
Weiterlesen
Zur Startseite