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Sacriversum BEFORE THE BIRTH OF LIGHT

Death Metal, Fireflash/Edel (9 Songs / VÖ: 8.5.)

4/ 7
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Die Geschichte von ­Sacriversum reicht bis in Neunziger Jahre und zum Debüt THE SHADOW OF THE GOLDEN FIRE (1994) zurück. Im Lauf der Jahre wechselte der Stil der Polen von technisch versiertem Death Metal hin zu einem eher doomigen, gotischen Stil, bevor sich die Band zerlegte und 2022 ihre Wiederauferstehung feierte. Das markanteste Kennzeichen im Sound von Sacriversum sind die prominent platzierten Keyboards. Death Metal mit Hammond- und Orgelklängen zu unter­legen, die stark an klassische Hard Rock-Texturen erinnern, ist ein ebenso unge­wöhn­licher wie reizvoller Ansatz. Hinzu kommen melodische Gitarrenlinien, die klar in Richtung klassische Heavy Metal-Tradition tendieren. Wenn sich diese Maiden-artigen Melodiebögen mit den harschen Riffs und düsteren Grundstruk­turen verbinden, entstehen durchaus spannende Momente. Allerdings hat der Mut zur Eigenständigkeit auch einige Schattenseiten. BEFORE THE BIRTH OF LIGHT wirkt phasenweise etwas unbe­rechenbar, weil die stilistischen Elemente nicht immer vollkommen ineinander­greifen. Speziell der Wechsel zwischen atmosphärischen Keyboard-Flächen und aggressiven Death Metal-Passagen lässt das Album stellenweise leicht verwirrend erscheinen. Dennoch besitzt die Platte einen eigenständigen Charakter, der zum Reinhören einlädt, auch wenn nicht jede Idee vollständig zündet.

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