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Satan EARTH INFERNAL

Heavy Metal, Metal Blade/Sony (10 Songs / VÖ: 1.4.)

5/ 7
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Da hat sich jemand eingegroovt: Satan können sich seit ihrem Comeback nicht nur über ein konstantes Line-up freuen, sondern veröffentlichen in schöner Regel­mäßigkeit neue, starke Alben. EARTH INFERNAL ist das vierte in weniger als zehn Jahren. Und obwohl musikalisch tief in den frühen Achtzigern und in Sachen Band-Name im Fantasy- und Okkult-Kosmos verhaftet, sind die Briten voll im Hier und Heute angekommen: ‘Twelve Infernal Lords’ und ‘Earth We Bequeath’ dürfen durchaus als Hymnen für die Metal-Splittergruppe von „Fridays For Future“ verstanden werden. Aber Satan wollen nicht belehren, sondern head­bangen: Seit jeher auf den Pfaden des klassischen, episch angehauchten Heavy und Speed Metal wandernd, schütteln sie die Genrehits nur so aus dem Ärmel.

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Mit schreienden Doppelgitarren, galoppierend und von Sänger Brian Ross theatralisch intoniert, fräsen sich ‘Burning ­Portrait’ und ‘A Sorrow Unspent’ um­gehend ins Gedächtnis, während ‘From Second Sight’ etwas stärker ihre rocken­de, und ‘Luciferic’ ihre progressive Seite betont. Dass sie sich in Sachen Sound und Produktion seit 1983 gefühlt keine 1,5 Grad bewegt haben, lässt sie im ersten Moment älter klingen als nötig – dadurch aber nicht weniger charmant, grundehrlich und unbedingt hörenswert.

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Chris Fehn (Ex-Slipknot) erinnert an Joey Jordison

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