Toggle menu

Metal Hammer

Search

Sepultura MACHINE MESSIAH

Thrash Metal, Nuclear Blast/Warner (10 Songs / VÖ: 3.2.)

5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Wenn Sepultura angesichts ihrer nicht gerade eindimensionalen Diskografie selbst davon sprechen, das bislang progressivste Album eingeprügelt zu haben, darf man schon mal aufhorchen. Und diese vollmundige Ankündigung ist tatsächlich kein Verpackungs­schwindel. MACHINE ­MESSIAH birst vor Ideen, wütet, schreit, salbt und reiht sich stilistisch irgendwo zwischen Thrash, Ethno, Akustik und Soundtrack ein. Kann solch ein derbes Puzzle Spaß machen? Oh ja – allerdings nur, wenn man sich die Zeit nimmt, um tief in diese unerforschten Kraterlandschaften einzutauchen.

Wer Hits der ‘Arise’-, ‘Territory’- oder ‘Roots Bloody Roots’-Liga erwartet, wird MACHINE MESSIAH nach dem ersten Durchlauf enttäuscht zur Seite legen. Es wäre schade drum, denn das Quartett bemüht sich hörbar um Weiterentwicklung. Speziell Derrick Green zeigt auf dieser Scheibe seine vielleicht beste Leistung als Sepultura-Frontmann. MACHINE MESSIAH ist ein Album entgegen dem Zeitgeist. Und allein das macht es so wertvoll. Wer den Schlüssel zu diesen mitunter paradox anmutenden Klanglandschaften findet, wird langfristig belohnt werden

teilen
mailen
teilen
Thin Lizzy: 50 Jahre JAILBREAK

Wenn eine Band mit dem Rücken zur Wand steht, entstehen manchmal die Platten, die alles verändern. Genau so war es 1976 bei Thin Lizzy. JAILBREAK, das sechste Album der irischen Rock-Giganten, feiert sein 50. Jubiläum - und bis heute klingt der Knall nach, der die Band aus einer stagnierenden Karriere schoss und ihr internationalen Ruhm verschaffte. Ultimatum vom Label, zwei Flops im Gepäck Nach den kommerziellen Bauchlandungen von NIGHTLIFE (1974) und FIGHTING (1975) war die Stimmung bei Thin Lizzy angespannt. Ihr Label Vertigo Records stellte ein knallhartes Ultimatum: Noch ein Album - und wenn das nicht zündet, war’s das. Zwar…
Weiterlesen
Zur Startseite