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Sepultura QUADRA

Thrash Metal , Nuclear Blast/Warner (12 Songs / VÖ: 7.2.)

4.5/ 7
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Seit dem Einstieg von Frontmann Derrick Green (der mittlerweile übrigens doppelt so lang an Bord ist wie einst Max Cavalera) weigern sich Sepultura-Alben hartnäckig, einem bestimmten Muster zu folgen. Auch QUADRA wirft dem Hörer lieber diverse Fragmente hin als ein großes Gesamtbild, das ARISE (1991), CHAOS A.D. oder ROOTS (1996) – so unterschiedlich diese Alben auch sein mögen – noch prägte. Es hagelt Thrash-Gewitter wie im begeisternden Album-Opener ‘Isolation’, der Hardcore-Moment wird in ‘Means To An End’ gezündet, ‘Capital En­slavement’ greift wie gewohnt den sozialpolitischen Aspekt auf und überzeugt dank Percussion und Streichern mit experimentellem Charakter.

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‘Guardians Of Earth’ packt die Akustikgitarren aus, ‘The Pentagram’ entführt die Fans auf eine innovative Instrumentalreise, ‘Agony Of Defeat’ sorgt mit modernen Ansätzen für eine Überraschung. Eines muss man sagen: Sepultura klingen auch 2020 extrem eigenständig. Trotzdem hat man das Gefühl, dass es viel ungenutztes Potenzial gibt beziehungsweise eine Art kompositorische Verweigerungshaltung existiert, um ja nicht an die genannten Frühwerke zu erinnern. Das betrifft beispielsweise die Rhythmen (früher eine absolute Stärke dieser Band), die mitunter seltsame Wendungen nehmen. QUADRA besitzt Charakter, doch es mangelt an Fluss und Struktur.

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Wertschau: Rainbow

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