Siamese ELEMENTS

Modern Metal, Long Branch/SPV (10 Songs / VÖ: 9.8.)

3/ 7
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Dass Metal-­Puristen bei ­Siamese an der falschen Adresse sind, steht außer Frage. Hier hat die harte Musik nämlich die ­äußerste Spitze der Moderne erreicht. Und zwar so sehr, dass selbst diejenigen Liebhaber, die mit den frühen ­Linkin Park aufgewachsen sind, bei der Band schnell mal an ihre Grenze kommen können. ELEMENTS ist bereits das siebte Album der 2011 gegründeten Gruppe aus Dänemark und kombiniert in deutlicher Annisokay-Manier Metalcore und Djent mit zumeist klarem, melodischem Gesang. Letzteres ist zugleich allerdings auch der Punkt, an den man sich am ­stärks­ten gewöhnen muss. Denn auch wenn die Melodien gut durchdacht sind und allesamt eingängig daherkommen: Viel Natürliches findet man in der Stimme nicht, weil diese stets mit diversen Sound-Effekten versehen und bearbeitet ist, um nicht zu sagen: überproduziert. Verbunden mit den elektronischen Beats und Synthesizern ist man bei dem Ganzen weitaus näher am Radio-Pop als am wirklich metallischen Sound.

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Einzig die wiederkehrenden, harten Nu Metal-Einlagen – etwa im Opener ‘The Shape Of Water’ oder sehr ausgeprägt in ‘This Is Not A Song’ („It’s a motherfucking moshpit“) – halten hier noch dagegen. Um diese aber klarer zum Vorschein zu bringen, müsste der Nsync-Regler noch ein ganzes Stück runtergepegelt werden.

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Jordan Rudess über Mike Portnoys Rückkehr zu Dream Theater

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