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Sinbreed MASTER CREATOR

Power Metal, AFM/Soulfood (10 Songs / VÖ: 26.2.)

5/ 7
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MASTER ­CREATOR – was für ein Albumtitel! Und ­Sinbreed, aufgrund ihres Klangs sowie des in beiden Bands engagierten Drummers Frederik Ehmke gerne als „die kleinen Blind Guardian“ (bezogen auf die noch nicht so progressive Phase) bezeichnet, legen auch musikalisch entsprechend vor: Obwohl Saitenhexer Marcus Siepen nach einem Intermezzo auf SHADOWS (2014) mittlerweile seinen Hut genommen hat und Sinbreed damit wieder zum ursprünglichen Quartett schrumpften, sind es besonders die packend eingeflochtenen, das Gesamtkunstwerk bestimmenden Riffs und Soli, die dem melodischen, Helloween-ähnlichen Power Metal besonderen Schliff verleihen (‘Across The Great Divides’, ‘Behind A Mask’, ‘Master Creator’). Dazu trumpft Herbie Langhans einmal mehr mit seiner zumeist hohen, aber dennoch wandlungsfähigen Stimme auf, die – egal in welcher Lage (man höre ‘The Riddle’ oder das großartige ‘On The Run’) – auf den Punkt trifft. Rasen die meisten Stücke kompromisslos dahin, stellen ­Sinbreed mit dem untypischen, von Klavier eingeleiteten ‘At The Gate’ ihre ruhige, hymnisch-balladeske Seite unter Beweis – ein willkommener, da abwechslungsreicher Ruhepunkt. Zum Glück lassen die vier Deutschen jedoch zum Großteil fetzigeres Material für sich sprechen, das ihnen (mit Ausnahme des Zwitter-Tracks ‘Moonlit Night’) insgesamt besser zu Gesicht steht. Ein weiteres Beispiel dafür sind die Albumhöhepunkte und Anspieltipps ‘Last Survivor’ und ‘The Voice’, die sich als neue Live-Hymnen empfehlen.


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