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Skeletal Remains THE ENTOMBMENT OF CHAOS

Death Metal, Century Media/Sony (11 Songs / VÖ: 11.9.)

6/ 7
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Die Kalifornier, die erst vor zwei Jahren mit DEVOURING MORTALITY ein beachtliches Drittwerk vorgelegt haben, wurden des akustischen Tods nicht müde und haben bereits ihr viertes Album fertig. THE ENTOMBMENT OF CHAOS folgt dabei konsequent dem eingeschlagenen und bereits verfeinerten Weg, der seine Inspiration deutlich von den Hohepries­tern des Neunziger-Death Metal bezieht. Der Entwicklungssprung ist dabei nicht mehr so groß wie von Album Nummer zwei zu drei, aber das würde vermutlich auch schon fast am Ziel vorbeiführen – man denke an Death, deren mittlere Phase nicht nur großen Einfluss für Skeletal Remains darstellt, sondern die sich auch schneller neu erfanden, als dem gemeinen Death Metal-Fan lieb sein konnte. Dafür bauen die Skelet­tierten jetzt aber auch gerne mal ­höhere Klöppelfrequenzen ein, was dem Album zu ordentlicher Dynamik in oberen Geschwindigkeitsregionen verhilft, ebenso wie die äußerst schicken Soli.

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Beim Drumherum haben die Amerikaner wieder auf das bewährte Team des Vorgängers gesetzt: Das Artwork stammt von Dan Seagrave, und der glasklare, wuchtige Sound von Tausendsassa Dan Swanö. Beim Digi- und LP-Bonustrack beweisen die Jungs mit ‘Stench Of ­Paradise Burning’ von Disincarnate (alle James Murphy-Fans so: Yeah!) nicht nur Geschmack, sondern haben sich mit ­Simon Duson der Belgier Carnation auch einen coolen Gastsänger eingeladen. Und das melodisch gezupfte ‘Enshrined In Agony’ in der Mitte ist eine geschickt platzierte Verschnaufpause, welche in all ihrer Anmut den Rest des Albums umso härter wirken lässt. Es müssen unbedingt wieder Tourneen stattfinden, denn THE ENTOMBMENT OF CHAOS schreit nur so nach Live-Umsetzung, Headbangen, Schweiß und Bier.

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Suffocation widersprechen Vorwürfen von Eric Morotti

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