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Skyeye SOLDIERS OF LIGHT

Heavy Metal, Reaper/Universal (10 Songs / VÖ: 25.6.)

4/ 7
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Aus Slowenien stammen diese frischen Heavy Metal-Hoffnungsträger, die nach einem 2019 in Eigenregie veröffentlichten Debüt jetzt mit ihrem zweiten Album den internationalen Aufschlag wagen. Sänger Jan Lešcanec wird mit „Bruce Dickinson in seinen besten Jahren“ verglichen – das ist weit oben angesetzt, in gewissen Lagen ähneln sich die Stimmen aber tatsächlich frappierend; in anderen fehlt es Lešcanec etwas am sirenenartigen Schalldruck. Sei’s drum: Die gesanglichen Leistungen sind stark, die Parallelen offenkundig, und auch musikalisch orientieren sich Skyeye vornehmlich an Iron Maiden (irgendwo zwischen PIECE OF MIND und NO PRAYER FOR THE DYING) mit Judas Priest- und Saxon-Zwischentönen. Trotzdem vermittelt das Quintett nie das Gefühl, einer Cover- oder Tribute-Band zu lauschen, sondern trumpft selbstbewusst mit sehr eigenen, einzigartigen Songs auf.

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Speziell da befindet sich der Knackpunkt: Das absolute Metal-Hymnen-Hochgefühl stellt sich auf SOLDIERS OF LIGHT zu selten ein. Nummern wie ‘Son Of God’ mit seinen ägyptischen Einflüssen, das aggressive ‘Detonate’ und der dramatische Neunminüter ‘Brothers Under The Same Sun’, aber auch die Power-Ballade ‘Eternal Starlight’, die an Stoffe von Dickinsons Soloalben erinnert, sind solide geschmiedet – die großen, ganzkörperpackenden Ohrwürmer à la ‘King Of The Skies’ oder ‘Chernobyl’ (Skyeyes ‘Empire Of The Clouds’) sind aber noch zu rar gesät. Davon bitte mehr!

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"Ich kann nicht über Metallica lästern!", sagt Jesse Leach

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