Kritik zu Lamb Of God Resolution

Lamb Of God Resolution

NWOAHM, Roadrunner/Warner 14 Songs / 56:45 Min. / 20.01.2012

6.0/ 7
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Foto: Roadrunner/Warner

Konstanz zahlt sich aus, und das gilt für Lamb Of God ganz besonders. Die lange Line-up-Stabilität, die unzähligen Touren, die sanfte, aber dennoch konstante Weiterentwicklung von Album zu Album – all das steht auf der Habenseite der Fünf aus Richmond, Virginia.

Auch RESOLUTION, ihr siebtes Werk, bildet hier keine Ausnahme. Die grobe Marschrichtung, die Lamb Of God seit SACRAMENT eingeschlagen haben, bestimmt auch die aktuelle Scheibe. Groove Metal, der sich in Sachen Durchschlagskraft durchaus an Pantera orientiert, aber dennoch genügend eigene, moderne Züge trägt, als dass die Plagiatskarte zum Einsatz kommen müsste. Und auch bei RESOLUTION, das in Virginia und New York erneut unter der Ägide von Produzent Josh Wilbur entstand, steht die Band nicht still. Ihr Evolutionswille ist ungebrochen.

Beispiele dafür? Schon der kurze Opener ʻStraight For The Sunʼ macht klar, dass Lamb Of God nicht auf Erwartbares setzen wollen. Sie starten mit einem fies-zähen Sumpf-Stück in ihre Platte – und legen erst mit ʻDesolationʼ so fäusteschwingend los, wie wir es von ihnen gewohnt sind. Im weiteren Verlauf des Albums warten zusätzliche Überraschungen: ʼGhost Walkingʼ verzückt mit einer Akustikgitarreneinlage, einen ähnlich krassen Kontrast bildet das zarte Instrumental ʻBarbarossaʼ zwischen den Brutalo-Monstern ʻThe Number Sixʼ und ʻInvictusʼ. An manchen Stellen, zum Beispiel dann, wenn Mark Morton und Willie Adler ihre Liebe zu klassischen Rock-Melodien enthüllen, wünscht man sich, dass Randy Blythe diese mit seinem zupackenden, aber eben doch grobschlächtigen Gesang nicht direkt in Stücke hacken würde. Doch hey, ein bisschen Raum für Weiterentwicklung braucht die Band schließlich auch noch. Große Schritte muss sie ohnehin keine mehr machen, denn das Gesamtpaket stimmt.

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