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Sonata Arctica Ecliptica – Revisited: 15th Anniversary Edition

Power Metal, Nuclear Blast/Warner 11 Songs / 24.10.2014

6.0/ 7
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15 Jahre Sonata Arctica – da gratulieren nicht nur Fans und Presse, sondern die Band beschenkt sich auch selbst. In diesem Fall mit der Neuaufnahme ihres Debütalbums ECLIPTICA, mit dem die Finnen 1999 ihre Karriere als Liebhaber-Band begonnen haben. Zurück also zu den glorreichen alten Zeiten, in denen sich Sonata Arctica ohne Prog-Verirrungen noch mit galoppierender Power (‘Blank File’, ‘8th Commandment’), packend emotionalen Balladen (‘Replica’, ‘Letter To Dana’) und so viel Dramatik (‘Fullmoon’) geradewegs in unsere Herzen musizierten. Dieser Faktor sowie die Qualität der Songs wiegen noch immer schwer (siehe Benotung).

Allzu große Veränderungen oder Um-Arrangements der Originale wurden daher nicht vorgenommen – nur an der ein oder anderen Stelle fällt dem passionierten Mitsinger ein anderer Melodieverlauf, eine neu betonte Wendung oder ein modischer Wumms aus Klingenbergs Klimperkasten im Hintergrund auf; dazu hier und da ein bewusst ausgespartes Wort und die etwas tiefer gewordene Stimm­lage Kakkos. Die – neben der angefügten Genesis-Coverversion ‘I Can’t Dance’ – größte Neuerung an ­ECLIPTICA – REVISITED stellt das Line-up dar, von dem nur Sänger Kakko und Drummer Portimo bereits auf dem Original musizierten.

Dies ist auch das gültigste Argument der Band dafür, ein altes Album in neuer ­Version zu veröffentlichen. Zum nostalgischen Abschweifen in die Zeiten vor den einschneidenden Veränderungen und dem Verglimmen des Funkens taugt ECLIPTICA – REVISITED allemal. Für Fans, die das Original bereits in guter Qualität besitzen, mag sich eine kurze Hörprobe durchaus lohnen – im Regal stehen muss die Neuaufnahme von ECLIPTICA allerdings nicht.


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