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Heaven Shall Burn

Sons Of Texas Baptized In The Rio Grande

Modern Rock, Razor & Tie/RTD (11 Songs / VÖ: erschienen)

5/ 7
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Die Söhne von Texas? Die Verschmelzung von Metal, Rock, Groove und Southern-Flair? Erblinie von ZZ Top, Pantera und Stevie Ray Vaughan? Klingt sehr nach heißer Luft, Pathos und dicker Hose. Aber siehe da, das Debüt der fünf Latino-Rotnacken aus der grenznahen Lone Star-Stadt McAllen hat statt Tennissocke im Schritt wirklich mächtig Eier und – wichtig – die nötige Portion Fingerspitzengefühl.

Mit Pantera-Groove, Lamb Of God-Wucht und fetten Riffs auf der metallischen Seite, druckvollem Alternative und Southern-Note auf der rockigen Seite sowie geschmackvollen Black Label Society-Leads und -Soli als Bindeglied, überzeugt BAPTIZED IN THE RIO GRANDE fast auf ganzer Linie. Das okaye Radioballadendoppel und zwei, drei schwächere Tracks beiseite gelassen, treffen Nummern wie das Titelstück, ‘The Vestryman’ oder ‘Morals Of The Helpless Kind’ voll ins Schwarze. Nicht nur musikalisch abwechslungsreich und auf den Punkt, sondern auch mit einer emotionalen Gesangs-Performance zwischen Phil Anselmo-Anlehnung und, nun ja, Chad Kroeger, weiß man, warum es sich Produzent Josh Wilbur (Lamb Of God, -Hatebreed, Crowbar) nicht nehmen ließ, Sons Of Texas unter seine Fittiche zu nehmen und den Mittzwanzigern den passenden Sound für einen starkes erstes Statement auf den Leib zu schneidern. Solange der dezente Nickelback-Einschlag künftig weiter im Zaum gehalten wird, kann man Sons Of Texas als hoffnungsvolle Newcomer bezeichnen.


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