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Soulfly TOTEM

Thrash Metal , Nuclear Blast/RTD (10 Songs / VÖ: 5.8.)

5/ 7
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Es gab eine Zeit, in der man geneigt war, genervt aufzustöhnen: Schon wieder ein neues Soulfly-Album? Nun sind nach RITUAL satte vier Jahre ins Land gezogen, sodass sich durchaus Spannung und Vorfreude aufbauen konnten – die TOTEM verlässlich einlöst! Voller Energie und ungezügelt brutal liefern Max und Sohn Zyon Cavalera, Bassist Mike Leon und Studiogitarrist wie Produzent Arthur Rizk unwiderstehliches Moshpit-Futter zwischen Thrash und Death Metal mit einer satten Portion Tribal und Groove. Nummern wie ‘Superstition’ oder der Titel-Song (mit irrem Mittelteil) können sich neben Band-Klassikern behaupten, ‘Filth Upon Filth’ fällt mit zugleich starken, melodischen Gitarrensoli und beinahe psychotischen Riff-Schüben auf, und ‘Rot In Pain’ sowie ‘Ecstasy Of Gold’ lassen Neunziger Jahre-Death Metal wiederaufleben. Dazu passt der wutschnaubende Gastauftritt von John Tardy (Obituary) in ‘Scouring The Vile’.

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Kaum ein Song reißt die Vier-Minuten-Marke, was der Dynamik und Durchschlagskraft des zwölften Albums der Band entgegenkommt – bis Soulfly zum Abschluss mit ‘Spirit Animal’ mit einem ihrer bislang längsten Stücke ums Eck kommen, um noch mal meisterhaft traditionelle Tribal- und Ethno-Sounds mit aggressiven Thrash-Attacken, halsbrecherischen Soli und progressiven Zügen zu kombinieren. Obwohl nicht jeder Track zum Super-Hit taugt, gelingt ihnen mit TOTEM ein unerwartet kraftvoller Einschlag!

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