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Suldusk ANTHESIS

Blackgaze, Napalm/SPV (9 Songs / VÖ: 1.3.) 

5.5/ 7
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Da schielt aber jemand auf Myrkurs vakanten Thron: Seit Amalie Bruun Black Metal nur noch sporadisch in ihrem eklektischen Sound einsetzt, ist quasi eine Stelle frei geworden in Sachen femininer Klangkunst zwischen entfesselter Grimmigkeit und astraler Schönheit. Suldusk wissen das. Das Projekt von Emily Highfield aus Melbourne setzt auf eine ähnliche Konstruktion wie Myrkur; auch sie vermischt das Harsche und Fauchende mit dem darkfolkig Verwunschenen und Jenseitigen, lehnt aber mehr in Richtung Blackgaze. Das führte schon mit dem Debüt LUNAR FALLS zu manchem Begeisterungssturm und dürfte mit dem spürbar härteren Nachfolger ANTHESIS, auch mit der Hilfe des neuen Partners Napalm, seinen Weg machen.

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Die Songs sind ahnungsvoll und voller roher Emotion, Highfields Stimme kreischt wie die frühen Alcest oder umgarnt wie eine in sich versunkene Folkloresängerin unter einer alten Eiche. Meisterhaft und geisterhaft, wenn das nahtlos ineinander übergeht wie im Titel-Track. Monieren könnte man vielleicht, dass das Ganze hier und da noch ein wenig bereits ausgetretenen Pfaden folgt; der eigene Charakter und vor allem die eigene Vision von Emily Highfield ist aber schon hier klar zu sehen – und verheißt Großes.

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