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The Dark Side Of The Moon METAMORPHOSIS

Symphonic Metal, Napalm/Universal (11 Songs / VÖ: 12.5.)

4.5/ 7
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Seit ‘The Big Bang Theory’ ist „Nerd“ kein Schimpfwort mehr, sondern Ausdruck zumeist ganzheitlichen Fan-tums. The Dark Side Of The Moon ist ein Projekt von und für eben­jene Pop-Kultur-Nerds. METAMOR­PHOSIS als Cover-Album abzutun, würde dabei zu kurz greifen. Vielmehr handelt es sich um ein Konzeptalbum rund um (musikalische wie inhaltliche) Themen aus Serien, Filmen und Videospielen. Cover-Versionen spielen dabei eine große Rolle; es spricht aber viel für die Klasse und das Können aller Beteiligten, dass Fremd- und Eigen­material völlig selbstverständlich zusam­menlaufen. Ebenso natürlich ergänzen sich Amaranthe-Schlagzeuger Morten Løwe Sørensen, Gitarrist Hans Platz und Harfenspielerin Jenny Diehl von Feuer­schwanz mit der umtriebigen Ad Infinitum-Sängerin Melissa Bonny – unter anderem steuern noch Tom Englund (Evergrey), Charlotte Wessels (ehemals Delain) und Fabienne Erni ­(Eluveitie) Gastbeiträge bei. Geboten wird im weitesten Sinne Symphonic Metal mit Folk-Schlagseite – mal im opulenten Soundtrack-Gewand, mal metallisch-heftig, mal anrührend zurückgenommen.

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Viele Stücke gewinnen durch die gekonnte Neuinterpretation spannende neue Facetten (darunter ‘The Wolven Storm’ aus ‘The Witcher III’, ‘Misty Mountains’ aus ‘Der Hobbit’, ‘If I Had A Heart’ aus ‘Vikings’), bei manchen mögen die Fan-Diskussionen über das Für und Wider beginnen (‘The Hanging Tree’ aus ‘The Hunger Games’, ‘May It Be’ aus ‘Der Herr der Ringe’). Handwerklich gekonnt, überraschend und herzlich sind alle Stücke. Und mit ‘The Gates Of Time’ ein Tribut an ‘The Legend Of Zelda’ exakt am Release-Tag des neuesten Teils der Spielereihe zu veröffentlichen, zeugt von ganzheitlich gedachtem Fanservice.

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