Toggle menu

Metal Hammer

Search

The Sorrow ORIGIN OF THE STORM Review

teilen
mailen
teilen
von

Die Sensation war gestern – heute gilt es für The Sorrow, ihren Status in der umkämpften Szene zu behaupten. Nachdem die Ösis unseren Demo des Monats-Award abräumten und 2007 direkt im Anschluss den Soundcheck gewannen, folgten ausgedehnte Club-Konzerte und zahlreiche Festival-Auftritte, die dem Publikum bewiesen, dass es sich bei dem Quartett nicht um einen medialen Hype, sondern um technisch versierte Musiker handelt, die den Metal aus jeder Pore schwitzen – und das möchten The Sorrow auch mit ORIGIN OF THE STORM unter Beweis stellen.

Der Sound ist um einige Thrash Metal-Elemente bereichert worden, die den vom Debüt BLESSINGS FROM A BLACKENED SKY gewohnten Mix aus US-Metalcore (viel) und schwedischem Death Metal (wenig) allerdings in keinster Weise überlagern – warum auch? Schließlich sind genau das die Stärken von The Sorrow, die in Zukunft Vergleiche mit Killswitch Engage als Anerkennung verbuchen sollten: Dieses Niveau muss man schließlich erst einmal erreichen. Was man dem Material allerdings anmerkt: Das Album entstand unter größerem Zeitdruck als sein Vorgänger.

Nicht alle Arrangements, nicht alle Übergänge laufen so flüssig rein wie auf BLESSINGS FROM A BLACKENED SKY – ergo: Es gibt weniger eindeutige Hits. Wer allerdings hoffte, The Sorrow würden mit ihrer zweiten CD musikalisch abkacken, darf in sein Szenepolizisten-Kissen heulen. The Sorrow bleiben mit ORIGIN OF THE STORM eine der größten Metal-Hoffnungen im deutschsprachigen Raum und bieten alles, was den modernen Metal auch 2009 aufregend macht.

Matthias Weckmann


ÄHNLICHE KRITIKEN

Killswitch Engage :: Incarnate

Satan :: Atom By Atom

Raubtier :: Bestia Borealis


ÄHNLICHE ARTIKEL

METAL HAMMER Podcast Folge 127 mit Exodus u.a.

Mit Hypocrisy-Verlosung! Exodus im Interview. Trauer um Phil Campbell. In Flames-Update. Album der Woche von Gaerea u.a.

Devin Townsend kündigt Orchester-Metal-Werk THE MOTH an

Devin Townsend biegt nach langem kreativen Schaffen mit seinem Orchester-Metal-Projekt THE MOTH um die Ecke.

Eurovision Song Contest: Metal-Band Lavina vertritt Serbien

Die Modern Metal-Band Lavina fährt für Serbien im Mai nach Wien zum inzwischen 70. Eurovision Song Contest.

teilen
mailen
teilen
Destruction: Schmier will Musik machen, bis er umfällt

Viele Musiker leben für ihre Kunst und können sich nicht vorstellen, bis zu ihrem Tod etwas anderes zu tun. Destruction-Sänger Marcel "Schmier" Schirmer geht es genauso, wie er im Interview mit Stefan Nilsson von Roppongi Rocks erzählt. Musik als Lifestyle Auf die Frage, was ihn nach all den Jahren noch antreibt, antwortet Schmier: "Musik ist ein Lifestyle. Es ist ein Gefühl, und es macht mich glücklich. Es macht viele Menschen glücklich." Dennoch hat er zeitweise auch mal etwas anderes ausprobiert als Musik, wie er erklärt. Dennoch ließ ihn die Kunst nicht los. "In all den Jahren habe ich versucht, mal…
Weiterlesen
Zur Startseite