Toggle menu

Metal Hammer

Search

The Vision Bleak SET SAIL TO MYSTERY Review

teilen
mailen
teilen
von

Nicht nur die Optik, alles ist altmodisch an The Vision Bleak: Sie lieben große Gesten, die große Lyrik vergangener Tage und deren Mythen, sowie Songs, die mit Melodien und Melodrama direkt das Herz der Fans erobern wollen. Das kann man natürlich grundsätzlich als Rezept für Kitsch abtun, aber Ulf Theodor Schwadorf und Allen B. Konstanz sollten an ihren eigenen Ansprüchen gemessen werden – ganz altmodisch eben.

Und da lautet die entscheidende Frage: Gibt es Hits? Auf dem 2007er-Vorgänger THE WOLVES GO HUNT THEIR PREY haben sie in der Beziehung mit ‘The Demon Of The Mire’ und ‘By Our Brotherhood Of Set’ mächtig vorgelegt, SET SAIL TO MISERY tut sich etwas schwer, deren packende Geradlinigkeit aufzugreifen. Was sicher vor allem daran liegt, dass die Riffs weniger direkt ausgefallen sind und sich das Klangspektrum immer dann, wenn’s interessant wird, mit reichlich Orchester-Donner teilen müssen.

Auf der Habenseite hat das neue Album hingegen eine dynamischere Tempogestaltung, vor allem, wenn es doomig wird (toll etwa ‘Mother Nothingness (The Triumph Of Ublo Sathla)’, bekommt die Musik wahre Wucht. Und die kühnen Breaks in Krachern wie ‘The Outsider’ oder ‘He Who Paints The Black Of Night’ dürften alle kritischen Stimmen, die The Vision Bleak (nicht ganz zu Unrecht) bisher eine gewisse Schlichtheit vorgeworfen haben, zum Schweigen bringen. Gefällt!

Robert Müller

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der April-Ausgabe des METAL HAMMER.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Major Parkinson SONGS FROM A SOLITARY HOME Review

The Haunted ROADKILL Review

Gloria Morti ERYX Review


ÄHNLICHE ARTIKEL

Twisted Sister sagen Reunionshows ab wegen Dee Sniders Herz

Weil Dee Snider neue gesundheitliche Probleme hat, können Twisted Sister nicht anders als ihre Reuniontournee zu canceln.

Blaze Bayley hört mit Meet & Greets auf

Der einstige Iron Maiden-Sänger Blaze Bayley gibt seiner Gesundheit Vorrang und verzichtet deshalb unter anderem auf Meet & Greets.

Mat Sinner: Die Corona-Impfung hat mein Herz zerstört

Primal Fear-Bassist und -Produzent Mat Sinner berichtet in einem neuen Interview von seiner heftigen Reaktion auf die Corono-Impfung.

teilen
mailen
teilen
Blaze Bayley hört mit Meet & Greets auf

Blaze Bayley ist bekannt dafür, gerne mit seinen Fans auf Tuchfühlung zu gehen. Ein paar Aktivitäten, die in diese Richtung gehen, schränkt der zwischenzeitliche Iron Maiden-Frontmann nun jedoch ein. So sieht der 62-Jährige ab sofort davon ab, Meet & Greets und Signierstunden abzuhalten. Zu diesem Schritt sieht sich der Brite im Prinzip aus zwei Gründen bewogen: Zum einen wegen seiner Gesundheit, und zum anderen, um die Abzocke seiner Anhänger zu vermeiden. Neue Prioritäten "Ich habe mich dazu entschieden, keine kostenlosen und inkludierten Meet & Greets sowie Signing Sessions bei meinen Headliner-Konzerten mehr zu machen", fängt Blaze Bayley seine Erläuterungen an.…
Weiterlesen
Zur Startseite