Thorium DANMARK

Death Metal, Emanzipation/SPV (10 Songs / VÖ: 6.5.)

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Nicht wenige attestierten Thorium, mit ihrem Debüt OCEAN OF BLASPHEMY (2000) zu den ganz großen Hoffnungsträgern des Death Metal ihrer Zeit zu gehören. Und obwohl sie nie Teil der vordersten Riege der Vorzeige-Grunz-Bands waren: Die Dänen wissen ohne Zweifel, wie man zünftig Krach macht. Und das haben sie auch nach 25 Jahren Band-Bestehen sowie manch einem Rückschlag nicht verlernt, wie sie eindrucksvoll auf DANMARK unter Beweis stellen! Finster majestätisch geben Thorium mit ‘War Is Coming’ den Einstieg, schlagen um in verheerende Growls und peitschen wechselnd zwischen treibenden Drums sowie absolutem Feingefühl, Brutalität und Melodiefindigkeit voran. ‘Semen Of The Devil’ driftet in puristischere, todesmetallische Gefilde ab, walzt mit Höllenzorn alles nieder, und ‘Reign The Abyss’ weiß kontrastreich – etwas vom Gaspedal heruntergegangen – mit gemächlicherer Schlagzahl ebenso brachiale Gewalt in jede Note zu bannen.

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Auch mehr als zwei Dekaden nach ihrem bejubelten Erstling weichen Thorium mit DANMARK keinen Deut von ihrem bewährten Patentrezept aus klassischem Florida-Death Metal und nuancierten Melodieeinflüssen ihrer schwedischen Kollegen ab. Die Kombination geht wie zu erwarten auf. Stampfende Rhythmen und bestialisch krachende Gitarren bohren sich mit einer ordentlichen Portion Groove in die schwermetallischen Gehörgänge mit Vorliebe für härtere Klänge. Wer hierbei nicht headbangen will, ist gänzlich Genre-resistent.

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Die Metal-Alben der Woche vom 05.08. mit Amon Amarth, Soulfly u.a.

Amon Amarth Kommentare der METAL HAMMER-Redaktion zu THE GREAT HEATHEN ARMY Der Ersteindruck mag (vor dem Hintergrund der letzten Alben) überraschen und nicht sofort zugänglich wirken, doch unter der harscheren Fassade gelingt Schwedens Wikingerkönigen mit THE GREAT HEATHEN ARMY ein weiteres gelungenes Werk. Death Metal-Wurzeln und Tugenden wie Riff-Macht und Songwriting-Gespür prallen effektiv aufeinander; ganz oben thronen ‘Heidrun’, das herrliche ‘Saxons And Vikings’ sowie der Hit ‘Skagul Rides With Me’. Katrin Riedl (5,5 Punkte) Hmm. Irgendwie wirkt die neue Axt der Wikingerhelden stumpfer als letzthin. Zwar gibt es drei, vier Nummern, welche mit schnittigen Riffs, brachialer Wucht und fantastischen Melodiebögen…
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