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Todesbonden SLEEP NOW, QUIET FOREST Review

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Ein wunderschönes Album präsentieren uns Todesbonden, die akustische Klänge, klassische Elemente, arabische, folkloristische und keltische Einflüsse mit fast schon poppiger, melancholischer Atmosphäre mixen, woraus sich ein zerbrechliches Gebräu ergibt.

Neben der üblichen Instrumentierung kommen Flöten und Violinen zum Einsatz, und die hohe, liebliche Stimme von Autumn Tears-Sängerin Laurie Ann Haus verstärkt die romantische Stimmung zusätzlich. Klar erreicht Laurie bei weitem nicht die Brillanz und Innovation der beiden The 3rd And The Mortal-Grazien Ann-Mari Edvarden und Kari Rueslatten und erst recht nicht die ergreifende Ausdrucksstärke von Dead Can Dance-Stimmwunder Lisa Gerrard – mit diesen beiden Kunstgruppen könnte man Todesbonden am ehesten vergleichen. Dennoch ist ihre Leistung beachtlich, und sie setzt Akzente.

Stücke wie die mit tollen Melodien ausgestatteten ‘Surrender To The Sea’ und ‘Trianon’ oder die mit intelligenten Spannungsbögen in Szene gesetzten ‘Fading Empire’ und ‘Battle Of Kadesh’ garantieren tiefgründigen Hörgenuss. Aber diese Magie verströmenden Höhepunkte sollen nicht darüber hinwegtäuschen, dass etwas langatmige, langweilige Phasen wie das folkige, ruhige ‘Aengus Og’s Fiddle’ den insgesamt sehr positiven Gesamteindruck ein bisschen trüben. Gelungene Scheibe, auf der es eine Menge zu entdecken gibt.

DETLEF DENGLER

(Diese und viele weitere Rezensionen findet ihr in der METAL HAMMER Juli-Ausgabe!)


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