Man kann seine Hausaufgaben ja auch mal schnell erledigen, dachten sich Toxic Holocaust bei AN OVERDOSE OF DEATH: sie verlieren vom ersten Ton an keinerlei Zeit und kommen gleich auf den Punkt. Es geht um Thrash Metal. Was dem US-Amerikaner bei den beiden vorherigen Veröffentlichungen nur mäßig gelungen ist, klingt mittlerweile doch ziemlich überzeugend.
Mit 13 Songs in nur gut 36 Minuten sagen sie alles, was zu sagen ist. Kompromisslos und schnell rotzt sich das Album von Track zu Track, ohne dabei auch nur den kleinsten Zweifel über die eigene Stärke aufkommen zu lassen. Dass dabei Elemente aus dem Punk und sogar Motörhead-Anleihen herauszuhören sind, stört dabei wenig. Besonders hervorheben lässt sich aber keines der Stücke – sie sind alle kompakt und greifbar.
Ab dem zweiten Drittel stellt sich leider eine gewisse Monotonie ein. Schade, nach einem starken Anfang, der extrem zum Headbangen animiert. Ein paar Breaks und auflockernde Einlagen wären sinnvoll. Nichtsdestotrotz zeigen Toxic Holocaust aber auch viel von ihrem Potenzial, das sich sicherlich noch ausbauen lässt.
Ralf Rajendra
ÄHNLICHE KRITIKEN
AFI CRASH LOVE Review
ASP AKOASMA – HORROR VACUI LIVE Review
Cliteater SCREAM BLOODY CLIT Review
ÄHNLICHE ARTIKEL
Petition für Lemmy als Namensgeber für neues Element vorerst gescheitert
Dem verstorbenen Lemmy Kilmister zu Ehren, wollten Fans ein neues chemisches Element auf den Namen "Lemmium" taufen lassen. Die Petition dazu ist vorerst gescheitert.
Petition: Lemmy als Namensgeber für neues Element
Dem verstorbenen Lemmy Kilmister zu Ehren, wollen Fans ein neues chemisches Element auf den Namen "Lemmium" taufen lassen.
