Toggle menu

Metal Hammer

Search

Blind THE FIRE REMAINS Review

teilen
mailen
teilen
von

Bei ihrem zweiten Album THE FIRE REMAINS haben die Alternative-Rocker von Blind beinahe alle Fäden selbst fest in der Hand gehalten: Die CD erscheint bei der Band-eigenen Plattenfirma Blind Records, wodurch nervige Stimmen von außen ausgeschaltet wurden. Einzig die Produktion gab die Band zum Teil aus der Hand, verpflichtete aber erneut Vincent Sorg, der neben Blinds Debüt auch schon Alben von den Toten Hosen und In Extremo produzierte. Herausgekommen ist ein geradliniges Alternative Rock-Album mit vielen eingängigen Hooklines und Melodien. Dabei variieren die Musiker zwischen kraftvollen Rock-Songs (‘Don’t Think So’) und gefühlvollen Balladen (‘Moving One’).

Zusätzlich gibt es mit ‘Time Is Running Out’ noch eine Hommage an die Wave-Stücke der achtziger Jahre. Alles in allem ein recht stimmiges Album. Leider fehlen jedoch ein oder zwei wirkliche Kracher, die einen schon beim ersten Hören sofort in den Bann ziehen. Alle Songs sind gut, doch leider plätschern sie oft einfach dahin, ohne tiefen Eindruck zu hinterlassen. Allerdings zeigt die Band großes Potential, so dass wir sicherlich in Zukunft noch mehr von ihnen erwarten können.

Simone Bösch

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Januar-Ausgabe des METAL HAMMER.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Dredg + Long Distance Calling Live Review

Wolfmare WHITEMARE RHYMES Review

Blacklisted HEAVIER THAN HEAVEN, LONELIER THAN GOD Review


ÄHNLICHE ARTIKEL

Rammstein laden erneut zum „Anfassen“

Bereits letztes Jahr luden Rammstein sehbehinderte Personen zum Erkunden der Bühne ihrer "Stadium Tour" ein. Diese Möglichkeit gibt es auch 2023 wieder.

Rammstein: Menschen mit Sehbehinderung dürfen Bühne ertasten

Rammstein lassen Leute mit Sichtbehinderung vor den Liveshows auf ihre Bühne, um für sie das Konzerterlebnis zu verbessern.

Korn: Schaut hier das herzallerliebste Cover zu ‘Blind‘

Eine Jugend-Band der O’Keefe Music Foundation veröffentlichte ein Cover des Korn-Songs ‘Blind’. Der Sänger ist gerade mal zehn Jahre alt.

teilen
mailen
teilen
Wir erklären Jazzcore: Diese Bands reißen Grenzen ein

Ja, was ist eigentlich Jazzcore? Er ist getrieben und verspielt, ekstatisch und extrem. Unvorhersehbare Wechsel in Stil, Tempo und Dynamik sind charakteristisch, ebenso das im Metal und Hardcore eher untypische, dafür im Jazz heimische Saxofon. Jazzcore ist vieles – aber vor allem eines: rücksichtslos. Musikerinnen und Musiker des Jazzcore halten wenig von Normen, noch weniger von Schubladendenken. Und das macht ihre Musik mutig. Immer wieder bricht einer aus, reißt eine andere etwas ein. Jazzcore lässt sich nur schwer in Worte packen. Im Folgenden ein Versuch – zu Hilfe eilen fünf beispiellose Bands. No Means No: Auf dem Kopf Weil sie…
Weiterlesen
Zur Startseite