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Trouble The Distortion Field

Heavy Rock, FRW/Rough Trade 13 Songs / VÖ: 23.8.

5.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Das erste reguläre Album ohne Eric Wagner und sechs satte Jahre seit SIMPLE MIND CONDITION: Können die Doom-Rocker aus Chicago noch der Wucht ihrer Frühwerke gerecht werden? Hm. Sagen wir es so: Die Welt wird nach und wegen THE DISTORTION FIELD vermutlich nicht in Flammen stehen, aber es brennt hier auch nichts an.

Rick „Der Blonde“ Wartell und Bruce „Stirnband angewachsen“ Franklin hauen wie gewohnt die dicken Riffs raus, als hätten sie die Grundlagen der Classic Rock-Gitarre mit Steroiden gefüttert, sie mit Haschgift angelockt und dann halbdunkel angemalt. Man hört deutlich, wer hier zu Werke geht, ob am erdigen Sound mittig zwischen Rock und Metal, am Riffing oder den typischen Doppel-Leads wie in ‘Paranoid Conspiracy’.

Den ersten Haken kann man also in der Checkliste machen: THE DISTORTION FIELD klingt voll nach Trouble. Auch den neuen Sänger Kyle Thomas (Exhorder, Floodgate), der Ende der Neunziger schon mal mitmischte, dürfen wir vertrauensvoll abnicken. Natürlich kräht der Mann nicht so charakteristisch wie einst Eric Wagner, aber er passt mit seiner rauen Rock-Röhre bestens ins Bild – und erinnert nicht wenig an Interimssänger Kory Clarke (Warrior Soul). Meckern müssen wir lediglich bei den Songs, denn es stimmt zwar die Attitüde immer, aber so manche Nummer versinkt im Dröhn-Riff-Einerlei. Trotzdem: Gute Leistung, knappe fünf Punkte.


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