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Unherz MAINSTREAM

Deutsch-Rock, Massacre/Soulfood (15 Songs / VÖ: 10.1.)

1.5/ 7
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Deutsch-Rock? Oh weh! Doch irgendwo ganz tief im Inneren schlummert die Hoffnung, dass die Musik, die gleich aus den Boxen donnert, vielleicht weniger schlimm ertönt als vorab erwartet. Nein, hier soll niemand vorverurteilt werden; im Zweifel für den Angeklagten. Wie schlägt sich also das neue Album von Unherz? Eindeutig schuldig! Leider bestätigt bereits das eröffnende ‘Mainstream‘ die eben angesprochene Befürchtung. Eine recht plumpe Nummer mit wenig überzeugendem Text („Wir ­scheißen auf den Mainstream“ – okay!) und unnötigen Ein­schüben auf Englisch.

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Eine wirkliche Verbesserung durchläuft MAINSTREAM im Weiteren nicht. Auch in ‘Leben am Limit’ stört der Sprachenmischmasch, und ein Titel wie ‘Hornhaut am Arsch’ nervt bereits vor dem ersten Ton („Journalismus, Populismus, Stimmungsmache, feine Sache“ – uff.); schlimmer sind nur die banalen Reime, die ein ständiger Begleiter des Albums zu sein scheinen. Der gesellschaftskritische Ansatz der Platte ist gut gemeint, aber eben auch schon tausendfach so dagewesen – viele Male davon besser. Wer auf Mitgrölparolen, wenig Substanz und Bands wie Frei.Wild steht, tut sich mit MAINSTREAM zwar keine Gräueltaten an, aber auch noch lange keinen Gefallen.

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Marilyn Manson legt „Geständnis“ auf der Bühne ab

Es ist wahrlich kein Geheimnis, dass Marilyn Manson in der Vergangenheit schwerwiegende Probleme mit berauschenden Substanzen hatte. Seit nunmehr fünf Jahren lebt er abstinent. Das hat den Schock-Rocker scheinbar kürzlich dazu veranlasst, seine Liveshow für einen Moment, den er als „Geständnis“ bezeichnet, zu unterbrechen. Etwa nach der Hälfte des Sets begann Manson seine Rede: „Ich muss euch etwas gestehen. Einige von euch wussten es vielleicht schon, aber ich mochte Drogen tatsächlich“, sagte er einleitend, und bezog sich auf die Single ‘I Don't Like The Drugs (But The Drugs Like Me)’ von 1998. Dann wird es – typisch für Manson –…
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