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Belzebubs PANTHEON OF THE NIGHTSIDE GODS

Black Metal, Century Media/Sony (9 Songs / VÖ: 26.4.)

4/ 7
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Die Idee, eine Band aus Comic-Figuren zusammen­zustellen, ist nicht brandneu; weder im Pop (Gorillaz, Schnappi) noch im Black Metal (Sons Of Balaur).  Belzebubs stammen aus der Feder des Finnen J.P. Ahonen und haben mit durchaus amüsanten Webcomics bereits eine gewisse Popularität erlangt; wer jedoch hinter der Musik steckt, ist bislang höchst geheim. Nach zwei fiktiven Alben erscheint nun das tatsächliche Debüt PANTHEON OF THE NIGHTSIDE GODS, welches gar nicht so albern rüberkommt wie die Comic-Abenteuer. Stattdessen präsentieren die vier Pandagesichter melodisch dominierten Black Metal – rasend schnell, tief grollend und mit ausgefeilten Gitarrenmelodien (‘The Faustian Alchemist’).

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Geistige Vorbilder von eingängig-stürmischen Songs à la ‘Dark Mother’ sind Bands wie Keep Of Kalessin, die seligen The Kovenant, Dissection und alte Dimmu Borgir; dabei ballert der Sound modern und wuchtig wie bei Behemoth, effektiv geschriebene Gitarrensoli bitten um Szeneapplaus, und immer wieder (‘The Crowned Daughters’, der Titel-Track) wagen sich Belzebubs in hymnische Ghost-Gefilde vor. Richtig gut gemacht! Dass das Ganze dabei eben nicht comichaft überzeichnet ist, macht es zugänglich – nimmt der im Wortsinn gesichtslosen Band aber irgendwie auch den Witz und die Existenzgrundlage, oder?

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