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Jump’n’Run, Coldwood Interactive/Electronic Arts

5/ 7
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Mit dem sympathischen Wollknäuel Yarny hat Entwickler Coldwood Interactive bereits jetzt einen der liebenswertesten Spielecharaktere der letzten Zeit geschaffen. Aber nicht nur dieser ist zum Verlieben, sondern auch die wundervoll gestalteten Level.

Jene schauen beeindruckend realistisch aus und sind in der herrlichen Natur Schwedens angesiedelt. Da Yarny selbst nur ein paar Zentimeter groß ist, betrachtet man die Welt wie durch eine Lupe, und alltägliche Dinge wie Äpfel oder Blumen werden zu Hindernissen, und Brunnen zu tödlichen Gefahren. Mit dem sprichwörtlichen „roten Faden“ hangelt sich Yarny durch die Welt und deckt somit immer mehr Erinnerungen einer älteren Dame auf.

Das Spiel nimmt einen mit auf eine Reise durch die Kindheit einer fremden Person, deren Erinnerungen und Erlebnisse. Diese werden nach Abschluss eines Levels in ein Fotoalbum geklebt. Das Ganze würde noch mehr Spaß machen und ein noch wohligeres Gefühl verbreiten, würden die hakelige Steuerung und die vielen kleinen Physik- und Umgebungsrätsel den Spaß nicht so trüben.

Das ist allerdings Meckern auf hohem Niveau, denn man merkt dem Spiel in jeder Sekunde an, wie viel Schweiß und Liebe die Entwickler hineingesteckt haben. Schön, dass sich solch ein großer Publisher wie Electronic Arts eines so kleinen Studios und Spiels annimmt. Man darf auf mehr hoffen.

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