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V.A. SWEDISH DEATH METAL Review

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Oh ja! Es rumpelt. Es rumpelt sogar sehr. Es ist Old School – und zwar so was von Old School, dass es kaum in Worte zu fassen ist. Willkommen zur todesmetallischen Geschichtsstunde in Sachen „Swedish Death Metal“! Passend zum Buch SCHWEDISCHER DEATH METAL (siehe auch Rezension in METAL HAMMER-Ausgabe 03/09) erschien vor kurzem die dazugehörige Compilation.

Auf sage und schreibe drei CDs im edlen Digipak hat Buchautor und Death Metal-Lunatic Daniel Ekeroth (fast) alles und jeden versammelt, der wichtig für die Evolution des schwedischen Death Metal war. Von den großen Namen fehlen aber beispielsweise In Flames, Dark Tranquillity und Soilwork.

Ansonsten stellt Ekeroth aber alle wichtigen Protagonisten mit einem Song vor und versieht jedes Stück mit einer kleinen Randnotiz. Das versammelte Material stammt hauptsächlich von Demoaufnahmen und 7-Inch-EPs – also schickes Underground-Futter – und reicht bis ins Jahr 1986 zurück. Und so Old School und räudig das hier anmutet, so klingt es auch aus den Boxen.

Aber wer eine Reise in die Vergangenheit machen will, der wird wohl kaum allen Ernstes nach Pro-Tools und Konsorten schreien, oder? Eben. Dieser Sampler ist eine geschichtsträchtige Ansammlung von musikalischen Zeitzeugen in puncto Todesstahl in Schweden. Jeder, der sich ernsthaft mit Death Metal auseinandersetzen will, kommt an dieser Zeitreise nicht vorbei.

Anzo Sadoni

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Juni-Ausgabe des METAL HAMMER.


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