Kritik zu Vallenfyre FEAR THOSE WHO FEAR HIM

Vallenfyre FEAR THOSE WHO FEAR HIM

Death Metal, Century Media/Sony (12 Songs / VÖ: 02.06.)

6/ 7
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Gregor Mackintosh ist ein nie versiegender Quell vernichtenden Ideenguts, welches der Brite mit Vallenfyre kanalisiert und in Form von monströsen Songs zum Leben erweckt. Jetzt meldet sich der Paradise Lost-Song-Schreiber mit seinem dritten Album zurück. Gitarrist Hamish Glencross (ex-My Dying Bride) ist wieder mit von der Partie, für rüde Drumfills zeichnet neuerdings Waltteri Väyrynen verantwortlich.

FEAR THOSE WHO FEAR HIM klingt wie eine Hommage an Autopsy, Nihilist, Entombed, Discharge und Hellhammer, ohne dabei in träge Nostalgie zu verfallen. Trotz traditionellem Fundament – ein Old School-Death-Doom-Gelöt, wie es grobkörniger kaum sein könnte – gelingt es Mackintosh erneut, seine Songs gänzlich staubfrei auf die Welt loszulassen. Im direkten Vergleich zu SPLINTER (2014) ist FEAR THOSE WHO FEAR HIM um einiges reduzierter ausgefallen, wodurch die musikalische Kompromisslosigkeit noch deutlicher in den Vordergrund rückt.

Man darf sich also auf knapp 40 Minuten pure Zerstörung, Wut und die ungefilterte Boshaftigkeit freuen. Aufrichtige Ovation für Herrn Mackintosh und sein Geleit.

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