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Van Canto HERO Review

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Bereits das Debüt A STORM TO COME machte klar, dass hier ein alles durchwirbelnder Szene-Sturm über den Metal hinweg fegt. Nachdem Apocalyptica bereits das Cello zum Bangen brachten, setzt das deutsche Sextett noch einen drauf: A-capella-Metal.

Bis auf das Schlagzeug werden hier alle anderen Instrumente – zusätzlich zum klassischen Front-Organgespann (großartig: Dennis P. Schunke und Inga Scharf) – gesungen, was insbesondere bei vokalisierten Gitarren-Soli für offene Kinnladen sorgt.

Dazu beweisen Van Canto erneut ein gutes Händchen für auserwählte Cover-Versionen. Manowars ‘Kings Of Metal’, Nightwishs ‘Wishmaster’, Maidens ‘Fear Of The Dark’ sowie Blind Guardians ‘The Bard’s Song’ büßen in nahezu rein oral dargebotener Form nichts an Druck oder Intensität ein, sondern erstrahlen originalgetreu in ganz neuem Glanz.

Aber auch die Eigenkompositionen der Chortruppe können sich sehen lassen: ‘Quest For Roar’ oder auch der treibende Opener ‘Speed Of Light’ sind wahre Hymnen in bester True-Tradition – auch wenn sich allzu Verbohrte vielleicht an der ungewöhnlichen „Instrumentierung“ stoßen mögen.

Wer also noch eine zusätzliche Qualitäts-Absegnung braucht: Für ‘Take To The Sky’ konnte man Blind Guardians Hansi Kürsch gewinnen. Ganz klar: Mit HERO und Van Canto hat der Metal neue, mutige Helden gefunden.

Frank Thiessies

(Diese und viele weitere Rezensionen findet ihr in der METAL HAMMER Oktober-Ausgabe!)


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