Toggle menu

Metal Hammer

Search

Apocalyptica Wagner Reloaded – Live In Leipzig

Klassik, Sony 14 Songs

5/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von
Foto: METAL HAMMER

Das ist das Schöne daran, wenn man zwischen den Stühlen sitzt: Man bleibt immer in Bewegung. So verhält es sich auch bei Apocalyptica. Die Finnen bekommen, eben weil sie nicht strikt in einem Genre verhaftet sind, immer wieder neue und spannende Angebote. Das aktuellste: Ein Projekt, das anlässlich des 200. Geburtstags des Komponisten Richard Wagner gestartet wurde.

Unter dem Banner „Wagner Reloaded“ haben Apocalyptica dessen Werk als Basis genommen, es auf ihren Sound zugeschnitten und daraus Musik für eine spektakuläre Tanz- und Theaterinszenierung komponiert. Im Juli ist diese in Leipzig uraufgeführt worden (eine weitere, für Ende September geplante Show musste aufgrund von Vandalismus auf den 7.6.2014 verschoben werden) und liegt nun in Form eines Live-Mitschnitts auf CD und LP vor.

Obwohl WAGNER RELOADED – LIVE IN LEIPZIG musikalisch auf Top-Niveau rangiert (was an Apocalyptica, aber auch der Unterstützung des MDR-Sinfonieorchesters unter der Leitung von Kristjan Järvi liegt), gibt es hier nur eine eingeschränkte Kaufempfehlung. Denn die Musik ist nicht dazu komponiert und arrangiert worden, um für sich allein zu wirken, sondern war von Anfang an als Teil des Ganzen gedacht. Ohne den visuellen Kontext erschließt sie sich nur schwerlich. Daher dürften selbst experimentierfreudige Metaller Probleme damit haben, voll in die Welt von WAGNER RELOADED einzutauchen.

All denjenigen, die sich gerne mit diesem ambitionierten, außergewöhnlichen Projekt näher beschäftigen möchten, ist deshalb zu raten, sich vor dem Kauf der Live-Platte das Event anzusehen: In der MDR-Mediathek
(www.mdr.de) kann man sich nämlich noch bis Ende des Jahres eine hervorragend gefilmte Aufzeichnung der Show kostenlos ansehen.

teilen
twittern
mailen
teilen
Slayer: Zehn Momente, in denen der Band alles egal war

Kündigt eine Band ihren Abschied an, schaut man gerne auf ihre Karriere zurück. So auch bei Slayer, obwohl Tom Araya im Titel-Track des letzten Albums REPENTLESS singt: "Kein Zurückblicken, kein Bereuen, keine Entschuldigungen." Revolver Mag sammelte zehn Momente, in denen Slayer einfach Slayer waren: 1. Die erste US-Tournee Obwohl Slayer bereits viele Konzerte als der US-Westküste mit ihrem 1983er-Debüt SHOW NO MERCY gespielt hatten, ließ sich die Band bis Herbst 1984 Zeit, um den Rest von Nordamerika zu bereisen. Allerdings hatten sie weder Geld, noch einen Manager, und als "Tour-Bus" diente Tom Arayas Chevy Camaro. "Wir schliefen in Kellern und…
Weiterlesen
Zur Startseite