Toggle menu

Metal Hammer

Search

Velvet Revolver LIVE IN HOUSTON Review

teilen
mailen
teilen
von

Die Idee klingt zuerst mal nicht schlecht: Velvet Revolver auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, nämlich mit dem 2005er-CONTRABAND-Debüt in den USA, auf dem heimischen Sofa zu erleben.

All dem heutigen Wissen zum Trotz, das sich folgendermaßen beziffern lässt: Ein furchtbares zweites Album, das Weiland-Drama sowie eine lang anhaltende Sängersuche, die mittlerweile Chancen hat, nach dem CHINESE DEMOCRACY-Dilemma ebenfalls in die Running Gag-Annalen der Rock-Geschichte einzugehen. Während also die Velvet Revolver-Welt zum Aufnahmezeitpunkt de facto noch in Ordnung ist, gilt das nicht für diese DVD. Die mickrige Setlist-Spielzeit außen vorgelassen, geriet auch die audiovisuelle Umsetzung katastrophal. Der Ton schwankt und wirkt gelegentlich wie ein aufgesetzter Overdub-Fremdkörper.

Dazu bedient sich die Bildregie mit Innovationen wie Spiegelungen und verwischten Bildern abgeschmacktester VHS-Softporno-Ästhetik. Von Live-Atmosphäre fast keine Spur, das Publikum bleibt bis auf die Ansagen zwischen den Songs und etwas Anstandsapplaus nahezu komplett ausgeblendet. Dafür werden lieber belanglose Zwei-Satz-Interview-Fragmente der Band eingewebt. Eine Anschaffung, die selbst aus nostalgisch-historischem Blickwinkel nicht lohnt.

Frank Thiessies

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Januar-Ausgabe des METAL HAMMER.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Watchmen

Rammstein :: PARIS

Nightwish :: VEHICLE OF SPIRIT


ÄHNLICHE ARTIKEL

Kreator: Die Coverartworks im Überblick

Vom Debüt ENDLESS PAIN (1985) bis zum aktuellen KRUSHERS OF THE WORLD: Klickt euch durch die Coverartworks der deutschen Thrash-Metaller Kreator.

Queen: Freddie Mercury mit Gedenkmünze geehrt

Queen-Legende Freddie Mercury bekommt eine in der Tat ziemlich schicke Gedenkmünze — seine Schwester war an der Entstehung beteiligt.

Powerwolf kündigen Live-Album an

Powerwolf bringen im Frühjahr 2026 das opulente Live-Album WILDLIVE (LIVE AT OLYMPIAHALLE) auf die Märkte dieser Welt.

teilen
mailen
teilen
Tommy Clufetos wusste schon immer, er würde groß spielen

Die meisten Musiker träumen vom großen Durchbruch und den Arena-Konzerten, die dann folgen. Für Tommy Clufetos wurde dieser Traum als Ozzy Osbourne- und Black Sabbath-Schlagzeuger wahr. Im Interview mit dem Radiosender Wrif reflektiert der Musiker seinen Werdegang. Zu mehr bestimmt Auf die Frage, ob er als Jugendlicher je daran dachte, dass er mit Ozzy Osbourne zu tun haben würde, antwortet Clufetos: "Auf seltsame Art und Weise schon. Ob es nun Ozzy war oder jemand anderes. Ich habe mir das, was in meinem Leben passieren sollte und nun auch passiert ist, immer vor Augen gehalten.  Und ich gehe davon aus, dass noch…
Weiterlesen
Zur Startseite