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Vitriol TO BATHE FROM THE THROAT OF COWARDICE

Death Metal, Century Media/Sony (10 Songs / VÖ: 6.9.)

6.5/ 7
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Während heutzutage manche Band Death Metal auf technisch höchst anspruchsvolle Weise zelebriert und es vermag, diverse Frickeleien scheinbar mühelos aus dem Ärmel zu schütteln, gehen Vitriol ­einen etwas anderen Weg: Hier geht es nicht um verkopftes, Jazz-nahes Gefrickel mit Alibi-Growls, sondern um Extreme. TO ­BATHE FROM THE THROAT OF ­COWARDICE ist rau, brutal und kompromisslos, die Songs an der Grenze des physisch Machbaren dargeboten, aggressiv und dennoch äußerst detailverliebt und verspielt – die Bassläufe von Adam Roethlisberger oder das exzessive, hyperschnelle Drumming von Scott Walker: Wahnsinn.

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Ganz zu schweigen vom leidenschaftlichen Gitarrenspiel von Kyle Rasmussen, gefühlt meist nah an der Grenze zur Sehnenscheidenentzündung. Nach ein paar wenigen Hördurchläufen ist es vermutlich vorschnell zu behaupten, dass diese Scheibe historisches Gewicht haben wird, doch dürfte es kaum ein Album der letzten Jahre geben, das diese Intensität, dieses Gespür für brachiale Riffs und wilde Soli auf derart hohem Niveau bietet. Letztlich wird es die Zeit zeigen, ob Kyle und seine Mitmusiker hiermit langfristig etwas Großes geschaffen haben, doch einen besseren Start als mit diesem Monument kann man nicht abliefern. Intensiv, kraftvoll, selbstwusst, eindringlich, ungestüm und voller Pioniergeist. Beeindruckend.

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Ex-Motörhead-Gitarrist Phil Campbell ist tot

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