Kritik zu Milking The Goatmachine Clockwork Udder

Milking The Goatmachine Clockwork Udder

Death Metal, Noiseart/Edel 18.11.2011

4.0/ 7
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Foto: Noiseart/Edel

Da sind sie wieder: die chaotischen Weltraum-Ziegen von Milking The Goatmachine. Auf ihrer intergalaktischen Mission, die Erde und den Rest des Weltalls mit Grind-infiziertem Death Metal zu erobern, legen die Ziegenköpfe ein ganz schönes Tempo vor und bringen im Jahrestakt ein neues Werk heraus. Ziegen sind halt doch Arbeitstiere.

Nur scheint der Kreativitätspool der Band schon leergemolken zu sein, denn das neue Album kommt weniger spritzig und witzig als die beiden Vorgänger rüber. Gags wie die durchnummerierten Intermezzi ‘Knock Knock’ haben seit ‘Ding Dong’ vom letzten Album SEVEN… A DINNER FOR ONE einen langen Ziegenbart. Zudem verspüren die Grind-Böcke wohl keine Lust mehr auf dicken Bree und grölen und grooven sich lieber durch die Songs. Doof, denn so geht, mit Ausnahme von zwei Songs, ein Markenzeichen verloren.

Vor allem auf lange Sicht wirken die kurzen Songs zu eintönig oder eben einfallslos. Vielleicht müssen die Ziegen mal wieder Halt im Heimatstall machen und sich ein wenig mehr Zeit für ihre Arbeit lassen. Dennoch bringen Highlights wie ‘Straw Palace’ oder ‘Make It Or Break It’ richtig Laune, vor allem mit dem einen oder anderen Glas Milch im Kopf.

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