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Vomitory IN DEATH THROES

Death Metal, Metal Blade/Sony (10 Songs / VÖ: 10.4.)

5.5/ 7
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2023 meldeten sich Vomitory nach langer (Studio-)Auszeit mit ALL HEADS ARE GONNA ROLL bärenstark zurück. IN DEATH THROES führt den Siegeszug fort und heizt aber­mals Spekulationen an: Hat die 1989 gegründete und 2013 vorerst aufgelöste Death Metal-Institution während ihrer Ruhephase in einem Jungbrunnen geba­det? Statt kürzer­zutreten, wüten die Ü-Fünfziger weiter­hin mit ungebrochener Vehemenz. Das Blast-Inferno ‘Rapture In Rupture’ gibt die Marschrichtung vor und heißt ein neues Mitglied willkommen: Christian Fredriksson, der seinen Vor­gänger Peter Östlund schon auf ALL HEADS ARE GONNA ROLL unterstützte, stellt sich mit einem schneidenden Solo offiziell vor. Auch im weiteren Verlauf malträtiert der Lead-Gitarrist seine Axt und gliedert sich perfekt in die schwe­dische Todes­maschine ein. So entstehen Haudrauf­wüteriche mit Doom- (‘Forever Scorned’) und ­Slayer-Schattierungen (‘Erased In Red’), majestätisch eröffnende und später dreckig rockende Kracher mit Bolt Thrower-DNS (‘Wrath Unbound’), melo­disch verzierte Granaten (‘Oblivion Protocol’) und Thrash-inspirierte Kopf­abschrauber (Hit: ‘For Gore And Country’). Die i-Tüpfelchen setzen die waffenscheinpflichtige, von Fredriksson mitverantwortete Produktion und der in diesem Gift-und-Galle-Kontext augenzwinkernde Song-Titel ‘Two And A Half Men’. IN DEATH THROES bestätigt: Vomitorys Rückkehr gehört zu den sinnvollsten der letzten Jahre.

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