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Xasthur VICTIMS OF THE TIMES

Neofolk, Prophecy/Soulfood (22 Songs / VÖ: 9.7.)

3.5/ 7
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Was im Kalifornien der Neunziger als Black Metal (genauer gesagt Depressive Suicidal Black Metal) begann, ist heute nicht weniger depressiv – gleichwohl um Längen softer. Nach der Auflösung 2010 und dem Comeback 2015 musste offenbar etwas Neues her. Das Ergebnis: Neofolk mit höchst trübsinnigen Tendenzen. Genau das spiegelt sich auch im Klangbild von VICTIMS OF THE TIMES wider. Kollege Müller bezeichnete das metallische Riffing von Xasthur einst als „atmosphärisch, depressiv, oft obsessiv monoton.“ Nun wurde die E-Gitarre gegen die Akustikklampfe getauscht – das Urteil fällt jedoch ähnlich aus. Akkorde und ganze Melodien wiederholen sich, sodass sich am Ende der 22 Lieder das Gefühl einstellt, eine einzige, nicht enden wollende Nummer gehört zu haben. So lassen sich einzelne Stücke auch schwer hervorheben.

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Einzig der wohlklingende und werbeträchtige Titel ‘Benefits Of Dying’ überrascht anfänglich mit einem hinter­gründigen Melodiebogen, welcher dem Ganzen eine leichte Epik verleiht. Definitiv interessant. Bei ‘In Search Of Sanity’ scheint der Titel Programm. Was Scott „Malefic“ Conner zur Umsetzung (man möchte es fast nicht Melodie nennen) dieser Nummer bewogen hat? Ein einziges Klangwirrwarr, dessen Konzept (so es denn eines gibt) sich wohl nur Gleichgesinnten erschließt. Wenn­gleich die Gesamtheit dieses Werks auf unerklärliche Weise etwas Schönes und Zauberhaftes hat – als wäre man in einer äußerst bizarren Märchenwelt gefangen –, lautet das klare Schlusswort: Geschmackssache.

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"Ich kann nicht über Metallica lästern!", sagt Jesse Leach

Metallica sind selbstverständlich für jeden Metalhead ein riesiges Thema. Insofern darf es auch niemanden verwundern, dass andere Musiker auf die "Four Horsemen" angesprochen werden. So sollte kürzlich Killswitch Engage-Frontmann Jesse Leach seine Meinung zum Black Album kundtun. Im Interview mit Mike "Radioactive MikeZ" Zara vom US-amerikanischen Radiosender 96.7 KCAL-FM blickte der 47-Jährige auf das erste Mal zurück, dass er den Kassenschlager von einem Longplayer gehört hat. Enormer Wandel "Das ist ein riesiges Album", ordnet Leach ein. "Wenn ich darauf zurückblicke, sind da so viele Hits drauf. Für die Band war es damals natürlich eine gewaltige Veränderung. Ich glaube, ich habe…
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