Exklusive Judas Priest Vinyl mit dem Metal Hammer 03/24

Praise The Plague SUFFOCATING IN THE CURRENT OF TIME

Blackened Doom, Lifeforce/Membran (6 Songs / VÖ: 16.2.) 

5.5/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von

Seit dem Debüt ANTAGONIST sind nunmehr sechs Jahre vergangen. War damals schon viel Potenzial erkennbar, legen Praise The Plague mit jeder Veröffentlichung noch eine Schippe drauf. Bereits auf dem letzten Langspieler THE OBSIDIAN GATE (2021) tendierte die Waagschale mehr in Richtung Black Metal – jedoch nicht ohne die nötigen Portionen Sludge und Doom. Mit ebendieser Mixtur aus Raserei, aber auch atmosphärischen und melodischen Parts überzeugt das Berliner Quintett. Die Palette der Emotionen spiegelt sich wohl am besten in den Tempowechseln wider: Mal schwerfällig, geradezu schleppend, dann wieder heftig um sich schlagend, oder wie zum Beginn von ‘Veil Of Tyrants’ und ‘Throne Of Decay’ eher melancholisch und geheimnisvoll. Äußerst positiv ist auch, dass die relativ langen Nummern zu kaum einem Zeitpunkt anstrengend werden. Wie immer bestätigen Ausnahmen die Regel, denn wenn sich ein Riff zum x-ten Mal wiederholt, ist die Versuchung groß, die Skip-Taste zu drücken.

🛒  SUFFOCATING IN THE CURRENT OF TIME bei Amazon

Das ist hier jedoch wirklich selten und höchst subjektiv, denn Praise The Plague wissen mit diesem Stilmittel in ihren Bann zu ziehen. So ist die Platte kaum etwas zum ­Nebenbeihören oder gar der nächste große Partyhit. SUFFOCATING IN THE ­CURRENT OF TIME geht an die Nieren, ist aufwühlend, zermürbend, aber auch erhellend und sollte mit der nötigen ­Aufmerksamkeit genossen werden. ­Geschieht dies, entgeht dem aufmerk­samen Ohr auch nicht, dass ‘A Serpent’s Tongue’ zur Hälfte auf Deutsch gesungen (vielmehr geschrien) wird – und das auch noch ziemlich gut.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
twittern
mailen
teilen
Judas Priest: K.K. Downing ist zu weit gegangen

Zu den Lieblingsbeschäftigungen von K.K. Downing zählte es in den letzten Jahren stets, gegen seine ehemalige Band Judas Priest auszuteilen. Auch ansonsten soll der Gitarrist zwischenmenschliche Qualitäten vermissen haben lassen. Dies gab Bassist Ian Hill im Interview bei AllMusic zu Protokoll. Laut dem 73-Jährigen komme es für die britischen Metal-Götter nicht in Frage, irgendwann mal wieder mit Downing live aufzutreten, weil dieser "zu weit gegangen" sei. Nur zusammen mit METAL HAMMER-Ausgabe 03/2024 gibt es eine weltexklusive 7“-Vinyl-Single der Hohepriester des Heavy Metal. Neben der brandneuen Single ‘Crown Of Horns’ (physisch hier noch vor Album-Release!) auf der A-Seite, scheppert es auf…
Weiterlesen
Zur Startseite