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Rivers Of Nihil müssen Japan-Tournee kurzfristig absagen

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Rivers Of Nihil müssen ihre Japan-Konzerte im August absagen, weil sie bis dahin kein gültiges Visum bekommen. Auf Instagram erklären sie ihre Situation, nachdem der japanische Promoter Soundworks Direct Japan Vorwürfe gegen die Band erhoben hat.

Warnung

Soundworks Direct schreiben in ihrem Statement: „Es tut uns leid, bekanntgeben zu müssen, dass Rivers Of Nihil ihre Japan-Tournee abgesagt haben. Mit einer Band zu arbeiten, die vertragliche Pflichten nicht erfüllt, um dem japanischen Gesetz zu folgen, ist nicht tragbar. Wir sind für eure weitere Unterstützung sehr dankbar.

Wir entschuldigen uns bei allen, die sich auf das Konzert gefreut haben. Psycroptic und The Zenith Passage spielen wie geplant. Es würde uns freuen, wenn ihr trotzdem kommt und eure Unterstützung zeigt.“ Fans, die lieber ihr Geld zurück wollen, haben die Möglichkeit, das zu beantragen. Der Promoter schreibt jedoch zusätzlich: „Wir warnen hiermit Promoter weltweit. Wir müssen berichten, mit Rivers Of Nihil zu arbeiten, birgt ein deutliches Risiko.“

Absage

Daraufhin meldeten sich Rivers Of Nihil ebenfalls auf Instagram, mit einem eigenen Statement. Darin schreiben sie: „Es tut uns unglaublich leid, dass wir es nicht auf unsere geplante japanische Tournee schaffen. Wir konnten nicht rechtzeitig die nötigen japanischen Visa beantragen. 

Zwar hat der Promoter uns in seinem Post als Art gesetzlose Kriminelle dargestellt, die Wahrheit ist jedoch, dass es extrem schwierig ist, japanische Visa zu bekommen. Das wurde uns nicht deutlich kommuniziert, bis es irgendwann viel zu spät war. Unsere anderen internationalen Touren haben es für uns unmöglich gemacht, den Prozess zeitig abzuschließen. Wir wurden gezwungen, das Tour-Paket zu verlassen, weil wir sicherstellen wollten, alle japanischen Gesetze zu befolgen, nicht, weil wir versucht haben, sie zu vermeiden.“

Vorwürfe

Als Reaktion auf das Statement meldeten sich auch Progressive Death-Metaller Fallujah zu Wort und erhoben schwere Vorwürfe gegen den japanischen Promoter. Sie schreiben in einem Kommentar: „Wir haben den Post gerade gesehen. Wenn dieser Veranstalter euch wegen Vertragsbruchs anprangern will, dann können wir auch darüber sprechen, dass er sich geweigert hat, uns unsere vertraglich vereinbarten Garantien für die Shows zu zahlen, die wir dort im Juni gespielt haben.

Er sagte, die Flüge seien zu teuer gewesen, erwähnte aber nicht, dass unsere Vergütung gestrichen würde, als die Flüge im April gebucht wurden. Stattdessen wartete er bis einen Monat nach der Tour, um uns mitzuteilen, dass wir keine Bezahlung erhalten würden“, erklärt die Band.

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Weiter heißt es: „Wir wollten das nicht öffentlich ansprechen, aber wenn sie meinen, sie müssen eine Warnung für Promoter weltweit aussprechen, dann tun wir dasselbe für die Bands.“


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