Pech für Iron Maiden und ihre Fans: Das zweite Konzert der Heavy Metal-Legenden in der La Défense Arena in Paris musste aufgrund eines Stromausfalls unterbrochen und verkürzt werden. Dabei hatte die Band extra Vorkehrungen (darunter ein Handy-Verbot) getroffen, um die Show für einen neuen Konzertfilm aufzunehmen.
Stromausfall und Sperrstunde
Der Strom fiel ausgerechnet während ‘2 Minutes To Midnight’ aus. Zwar war die Arena nur zehn Minuten in Dunkelheit getaucht (Handy-Taschenlampen konnten im Stehplatzbereich nicht verwendet werden), die Bühne blieb aber insgesamt eine Stunde lang dunkel.
Als das Problem endlich behoben war und die Band wieder auf der Bühne stand, kam der nächste herbe Schlag: Das Konzert würde aufgrund der Sperrstunde der Arena wie geplant um 23:30 Uhr enden. Entsprechend mussten Fans auf die Zugabe von ‘Aces High’, ‘Fear Of The Dark’ und ‘Wasted Years’ verzichten.
Fehler der La Défense Arena?
Iron Maiden selbst haben sich zu der Situation am 22. Juni noch nicht gemeldet, aber enttäuschte Fans lassen in der Kommentarspalte eines Instagram-Posts ihrem Unmut freien Lauf. Ein Nutzer berichtet, die Energie beim Konzert sei ohne Smartphones „verrückt“ gewesen, und dass Pariser Fans stolz gewesen seien, dass Iron Maiden ihr Konzert aufnehmen wollten. Er kritisiert, Fehler der La Défense Arena hätten diesen besonderen Abend ruiniert.
Auch andere Nutzer kritisieren den Veranstaltungsort für das verkürzte Konzert. Dennoch sind sich die meisten einig, dass Iron Maiden trotz allem großartig gespielt hätten. Ob es Maßnahmen geben wird, um die enttäuschten Fans zu entschädigen, ist aktuell unklar. Iron Maiden sind nun auf dem Weg nach Dänemark, um dort auf dem Copenhell Festival zu spielen.
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